Naturcampingpark Rehberge – Tourism for Future

Tourism for Future - Naturcampingpark Rehberge

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Im Januar startete die Kampagne mit dem Feriendorf Groß Väter See, im Februar haben wir einen Blick hinter die Kulissen des Campingplatzes am Dreetzsee im Boitzenburger Land geworfen. Im März ging es in den kleinen Ort Dreesch mit dem Unternehmen Dreesch7 weiter und im April stellten wir das Unternehmen Alte Schule Stegelitz vor. Für den Mai haben wir ein Interview mit dem Naturcampingpark Rehberge geführt. Der Naturcampingpark Rehberge liegt direkt am Wurlsee etwas außerhalb von Lychen. Die Gäste schätzen die Natur, die Ruhe und die Klarheit des Sees.

Marina Braatz hat 2007 den Campingplatz von ihren Eltern übernommen und führt ihn jetzt mit ihrer Frau Linda Blacha. Sie verrät in dem neuen Beitrag der Video-Serie „Tourism for Future“ ihre Unternehmensphilosophie und ob sich eine nachhaltige Unternehmensführung lohnt. Dass hier jede Menge Herzblut drinsteckt, merkt man sofort. Der Campingpark ist u.a. Partnerbetrieb des Naturparks Uckermärkische Seen und Mitglied im Eco-Camping-Netzwerk. Neben den klassischen Stellplätzen für Zelte und Caravans gibt es verschiedene feste Unterkünfte in Holzbauweise – wie Glamping-Pod, Tiny House und Wohnwagen. Darüber hinaus stehen den Gästen ein Sandbadestrand am Wurlsee, die Leihbibliothek, Wlan, der große Spielplatz und verschiedene Sportmöglichkeiten (Tischtennis, Volleyball und Fußball) zur Verfügung.

10 Jahre Offene Gärten Uckermark [Gastbeitrag]

Wir können dieses Jahr auf 10 Jahre „Offene Gärten“ zurückblicken. Wir, das sind mein Mann und ich. Mein Mann, der alle meine Pläne, in Taten umsetzt. Klein haben wir 2010 mit der Teilnehme an dieser Aktion begonnen. Wenn man sich die großen Flächen unseres Areals ansieht und die zaghaften Versuche, sie so zu gestalten, dass sie ein einheitliches Bild ergeben, dann hat die Natur ein harmonisches Gesamtbild durch ihr Wachstum entstehen lassen. Viele Hunderte von Menschen, sei es Reisegruppen aus dem In- und Ausland, Privatpersonen, Fernsehsender, Rundfunkstationen, Zeitungsjournalisten usw. haben uns besucht. Ihre Eindrücke geschildert und uns auch zu neuen Plänen herausgefordert. Es war ein Geben und Nehmen, wie man so schön sagt.

Jedes Jahr im Winter, geht das Planen aufs Neue los. Unser erster Termin ist im Januar. Er ist für uns was ganz Besonderes. Wenig Besucher, aber ganz intensiv. Wenn wir ihnen zeigen, was man als Gärtner pflanzen muss, damit im Winter nicht alles kahl ist, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „Eine Spurenlese in großer Vielfalt“, dann kommt oft das AHA- Erlebnis. Ihnen die besonderen Baumrinden, die Pflanzen, die im Winter, wenn dann Schnee und Raureif in der Natur ist, aufnehmen, die Gräser, die schöne Strukturen bieten, all das kann nur in diesem Monat gezeigt werden. Wir öffnen, dann auch im März unsere große Frühjahrsblüherwiese, die mit unzähligen Schneeglöckchen, Krokussen, Hasenglöckchen in weiß und blau, Tulpen, Narzissen usw. bestückt ist. Im Frühjahr lechzt das Auge nach dem Frühling und seinen bunten Farben. Da sind die Besucher immer zufrieden!

In unserem Garten, auf 12000m² kann man ausschweifend gärtnern. In viele Areale haben wir die Flächen eingeteilt. 50 verschiedene Baumsorten (Judasbäume weiß und rot, Eichenholzbaum, Götterbaum, Lebkuchenbaum, um nur einige zu nennen), aber auch Obstbäume vielfältige Sorten. 15 verschiedene Strauchsorten, wie Kornelkirsche, Deutzien, Buddleja usw. Viele Strauchpäonien-, Magnolien-, Hortensien-, Clematissorten usw.

Aus unserem Garten heraus machen wir phänologische Untersuchungen für den Deutschen Wetterdienst in Offenbach, die wir Online laufend dorthin melden. Das ist eine sehr interessante Tätigkeit, die ein laufendes Beschäftigen mit den Bäumen und Pflanzen und ihren vegetativen Stadien voraussetzt.

Auch das Beschäftigen mit den Kriterien zum Erreichen der Plakette „Natur im Garten“ hat bei uns in einigen Gartenbereichen zum Umdenken geführt. Die in aller Munde benannte „Nachhaltigkeit“ ist sehr lebenswert. Mein Mann, der dies schon immer gelebt hat, konnte auch mich mehr und mehr davon überzeugen, dass das nur der richtige Weg sein kann. Oft haben mich die Totholzhaufen, das späte Mähen in manchen Arealen u.v.m. gestört. Wenn man der Natur bei sich ein Zuhause geben will, ist es der einzige gangbare Weg.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
✆ +49 39852 3699
rueklaus@t-online.de

Alte Schule Stegelitz – Tourism for Future

Alte Schule Stegelitz - Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Im Januar startete die Kampagne mit dem Feriendorf Groß Väter See und im Februar haben wir einen Blick hinter die Kulissen des Campingplatzes am Dreetzsee im Boitzenburger Land geworfen. Im März ging es in den kleinen Ort Dreesch mit dem Unternehmen Dreesch7. Nun im April stellen wir das Unternehmen Alte Schule Stegelitz vor. Die beiden Uckermark-Liebhaber, Andreas Winter und Monika Danz schätzen seit langem die Region vor allem die naturräumliche Ausstattung mit den vielen Seen, die „Unvollständigkeit“ und das damit noch Vorhandensein von Möglichkeiten zur Gestaltung.

Seit Januar 2018 betreiben die beiden selbsternannten „Stadtflüchtlinge“ die Alte Schule in Stegelitz. Dem etablierten Standort in Mitten der Uckermark, direkt am Radfernweg Berlin-Usedom versuchen die beiden Stück für Stück neues Leben einzuhauchen und auch ihre Visionen von Ganzheitlichkeit einzubringen. Die alte Bausubstanz des Haupthauses, das Gästehaus und der große Garten bilden die Entwicklungspotentiale auf dem Anwesen nahe der Kirche im Ort. Neben dem eigenen Engagement auf dem Hof zur behutsamen Rekonstruierung mit nachhaltigen und ökologischen Baustoffen hat das Einbringen in die Dorfgemeinschaft und konkretes Handeln in vielen Projekten für Andreas Winter hohe Priorität. Besondere Potentiale für die weitere Entwicklung der Region sieht er in der Vernetzung von Akteuren und einem neuen „Behörden-Verständnis“.

Campingplatz am Dreetzsee – Tourism for Future

Artikelbild Campingplatz am Dreetzsee - Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Im Januar startete die Kampagne mit dem Feriendorf Groß Väter See. Es ging u.a. um ökologisches Bauen, regionale Produkte in der Kantine und Umweltbildungsangebote. Jetzt im Februar gibt es einen Blick hinter die Kulissen des Campingplatzes am Dreetzsee im Boitzenburger Land.

Hans-Jürgen Döhring ist ein Macher. Seit über 20 Jahren betreibt er zusammen mit seiner Frau den Campingplatz am Dreetzsee bei Thomsdorf. Camping heißt Urlaub in und mit der Natur. Nirgendwo sonst ist man dem Morgennebel, Sonnenauf- und -untergang, Wind und Regen näher. Ökonomie und Ökologie unter einen Hut zu bekommen prägt auch die Unternehmensphilosophie der Döhrings. Zum Drehtermin empfängt uns Herr Döhring mit der hauseigenen Hebebühne. Die ist schnell an den Geländewagen gekoppelt. Ja, der Wagen schluckt viel, aber wird gepflegt und läuft. Ein Gegenentwurf zur weitverbreiteten Wegwerfmentalität. Die Hebebühne – normalerweise im Einsatz zum Baumschnitt – bringt Mario, Filmemacher der tmu, in luftige Höhen. Ein nicht alltägliches Erlebnis im Büro-Job. Von hier lassen sich die besten Aufnahmen der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Sanitärgebäudes machen. Solarenergie wird nicht nur zur Strom- sondern auch zur Warmwassererzeugung auf dem Platz genutzt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: im Sommer sind die meisten Gäste da, dann wenn auch die Sonne am höchsten steht.

Weiter geht es zu Fuß über den weitläufigen, naturnah gestalteten Campingplatz. Der Wasserstand des Sees ist sichtbar zurückgegangen. Das ist nicht die einzige Folge der heißen, trockenen Sommer der vergangenen zwei Jahre. Die Bäume sind geschwächt, so dass Käferlarven den Kiefern zu schaffen machen. Die Bäume sterben zunehmend ab. Döhring pflanzt nach, aber nur Laubbäume wie Ahorn. Die sind widerstandsfähiger.

Eine Runde mit dem E-Mobil ist auch noch drin, geräuschlos und flott geht es direkt zu den Schlaffässern, ausgestattet mit dem Allernötigsten, ohne Schnickschnack – Minimalismus pur. Schließlich heißt Campen, möglichst viel draußen zu sein. Die Nachfrage ist hoch, und so sind einige weitere alternative Übernachtungsangebote in Planung.

Ohne ihre Mitarbeiter hätten es die Döhrings sicher nicht so weit gebracht. Aber auch Mitarbeiterführung und -motivation will gelernt sein. Fachkräftemangel, sagt Herr Döhring, kennt er nicht. Die Mitarbeiter in Unternehmensentwicklung und -entscheidungen einbinden, das schafft Identifikation und Zufriedenheit. „Es stellt sich nicht die Frage, OB wir nachhaltig wirtschaften, sondern WIE jeder bereit ist, seinen Anteil zu leisten. Wenn man im Unternehmen dabei Sachen initiiert, die die Mitarbeiter mittragen, ist man auf der Gewinnerseite.“, passender kann Herr Döhring den Drehtag auf dem Campingplatz am Dreetzsee nicht beenden.

Feriendorf Gross Väter See – Tourism for Future

Mit dem Feriendorf Gross Väter See, starten wir in unsere Videokampagne „Tourism for Future – Uckermärkische Tourismusunternehmen im Interview“ für dieses Jahr. Auf der verlinkten Übersichtsseite gibt es mehr Informationen zum Projekt.

Zwölf ausgewählte touristische Anbieter werden so über das Jahr hinweg in kurzen Videos vorgestellt. Sie stehen stellvertretend für die Vielzahl an Betrieben in der Region, die sich auf den Weg gemacht haben, nachhaltiger zu wirtschaften.

Das Feriendorf Gross Väter See ist ein Reiseziel für Familien und Naturfreunde, Kitas und Schulklassen, Projektgruppen, Chöre und Orchester. Mitten im Wald, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, befindet sich das Feriendorf etwa 60 Kilometer nördlich von Berlin. Das 12 Hektar große Gelände bietet allen Gästen fernab vom Verkehr genügend Ruhe und eigenen Freiraum. Für Kitas und Schulklassen werden spannende Umweltbildungsprogramme rund um die Themen Wald, Wasser, Ernährung und Teambildung angeboten. Direkt am kristallklaren Groß Väter See und in Alleinlage mitten im Wald bietet das Feriendorf auch viel Raum für kreatives und gemeinsames Arbeiten.