Der Frühling ist da!

Seit dem Start des Blogs hat uns Frau Klaus immer rege unterstützt und Texte und Bilder geschickt zum Thema Offene Gärten Uckermark. Diese haben wir gerne hier geteilt und veröffentlicht und so freuen wir uns das sich jetzt auch Familie Klamann die Mühe machte und uns folgende Zeilen schrieb und einige Bilder mit schickte. Auch Frau Klaus schickte uns wieder ein paar Zeilen und Bilder, die wir hier gerne mit in diesen Beitrag einbinden. Viel Spaß.


Beitrag Familie Klamann

Liebe Gartenfreunde, es ist doch erstaunlich wie schnell sich die Natur verändert. Gerade hatten wir hier in der Uckermark Anfang März noch minus 16 Grad und endlich konnten die jüngsten Enkelkinder auch Schnee erleben. Man konnte sich also nur an den Blüten erfreuen, die im Zimmer ihre Pracht zeigen wie die Clivia oder das Brutblatt. Und dann Mitte März wagen sich die ersten Frühlingsblüher ans Licht. Das stimmt doch optimistisch in so vielfacher Hinsicht. Wir werden berichten wie es weiter geht!

Familie Klamann
Zier und Gemüsegarten
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16278 Mark Landin OT Grünow


Beitrag Familie Klaus

Am 13./14.03.2021 von 11:00- 15:00 Uhr waren wir wieder bereit für unsere Gäste. Unser Motto war“ Der Frühling ist da“. Am Sonnabend spielte das Wetter überhaupt nicht mit. Es regnete, stürmte, war kalt und unfreundlich. 2 Besucher hatten sich verirrt. Sie kamen, als wir schon längst geschlossen hatten.  Unsere Frühjahrsblüherwiese bot einen traurigen Anblick. Die vielen Krokusse, Schneeglöckchen waren total geschlossen. Sie wollten sich nicht zeigen. 

Hatten wir den Termin zu früh angesetzt, ist das wirklich keine Freude in Frühjahrsgärten zu gehen? 

Uns kamen schon Zweifel, für das nächste Jahr! Aber dann kam der Sonntag!! Im Laufe des Vormittags, über Mittag und am frühen Nachmittag—-insgesamt waren es dann am Wochenende doch 20 Personen!!! Wir waren sehr zufrieden. Besucher, die sich freuten, endlich mal ein Ausflugsziel gefunden zu haben, begegneten uns. Sie stellten viele Fragen. Freuten sich über alles, was blühte. Waren sehr dankbar. Es wäre schön, wenn mehr Gärten, diesem Beispiel folgen würden, denn es wurde immer gefragt, wo man noch hinkönnte. Wir mussten sagen, dass es in dieser Gegend so etwas nicht gibt. Natürlich blühen um diese Jahreszeit keine Rosen, die Lieblingsblume der Besucher, aber gibt es nicht auch andere Sehenswürdigkeiten in einem Garten??? Die vielen Strukturen an den Bäumen, an den Sträuchern, der Garten in seiner Gesamtheit, die Wegeführung, Die Pflanzen, die auch jetzt in den Beeten noch ein Bild erkennen lassen, usw., das alles sind Erkenntnisse, die man im Sommer nicht gewinnen kann, wenn alles grün ist. 

Als wir dann am Abend die Besucherzahlen mit dem Vorjahr verglichen haben, merkten wir sogar, dass ein Anstieg zu verzeichnen war. 

Für das nächste Jahr haben wir nicht den Glauben an die garteninteressierten Besucher verloren, sondern am 15./16.01.2022 (Wie sieht ein im Herbst vorbereiteter Garten für den Winter aus?) und am 12./13.03.2022 wieder unser Thema (Der Frühlingsgarten) öffnen wir wieder unseren Landschaftsgarten in Christianenhof.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
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rueklaus@t-online.de

Ei, Ei Osterei

Frühlingshafte Temperaturen, die Sehnsucht nach ein bisschen mehr Farbe in unserem Alltag und die „Anordnung“ zu hause zu bleiben… Wir versuchen das Beste daraus zu machen!

Mit etwas Glück und Mühe kramen wir die „alte“ Osterdeko raus und machen es uns auf dem Balkon, am Küchenfenster oder im eigenen Garten hübsch.

Neben der traditionellen Deko lassen sich aber auch prima immer wieder neue, schöne und vor allem selbstgemachte Dinge mit der ganzen Familie für sich und Freunde und Bekannte basteln.

  • Osterkörbchen basteln
  • Eier färben oder bemalen
  • Mobile mit frühlingshaften und/oder österlichen Motiven bauen
  • Osterschnecken backen

Oster-Menü to go

Unsere Gastronomen haben sich auch zum Osterfest was für uns überlegt. „Ostern to go“ lautet auch hier die Devise.

  • Wein und Teehaus Gotzmann Prenzlau
    Ostermenü: Menüangebot für Ostersonntag und Ostermontag Vorbestellung bis 31.03., Tel.: 03984 – 802075, Selbstabholung
  • BrauWerk Schwedt/Oder
    3-Gänge-Ostermenü von Karfreitag bis Ostermontag von 11-20 Uhr, Vorbestellung bis 01.04. Tel.: 03332 – 835790, info@schwedt-hotel.de oder unter Tante Emma aus Schwedt Shop, Selbstabholung oder Lieferung
  • Hotel Overdieck & Ovi’s Pub Prenzlau
    Individuelles Osteressen: regionale Produkte von der JPG Seelübe – Wild aus heimischen Wäldern, Prenzlauer Fischerei und Champgnonanba Trebesch.
    Bestellung bis zum 01.04. bis 12 Uhr unter Tel.: 03984 – 85660 oder 039853 – 2080, Abholung und Lieferung, Ostersonntag ab 11 – 19.30 Uhr, Lieferung möglich
  • Genussentdecker Lychen
    Abhol- und Lieferkarte und speziellen Ostermenü
    Für Ostern Bestellung bis zum 31.03.2021 Abholung jeweils zwischen 17.30 und 19 Uhr.
    Telefon: 0162 – 8552541

Ostern im Paket

Not macht bekanntlich erfinderisch! Um mit unseren Lieben trotzdem ein schönes Osterfest zu „feiern“ packen, wir einfach die Uckermark in ein Paket. Natürlich nur symbolisch. Viele regionale Produzenten und Künstler haben auch einen Online-Shop. Hier einfach die Produkte zusammenstellen und direkt der Familie, Freunden und Bekannten ein paar Ostergrüße aus der Heimat senden.

  • Gut Gollin Hofladen
    frisches Rindfleisch, Schlackwurst, Knacker aus 100% Rind, Rinderschinken, Wildschinken, Wurst im Glas, Marmelade, Honig, Käse, Gutscheine für das Baumhaushotel…
  • Q-Regio Online-Shop
    regionale Produkte, Wurstwaren, Käse, Molkereiprodukte, Marmeladen & Aufstriche, Getränke, Weine, Spirituosen.

Mehr immer auf unserer Online-Shop-Seite: https://www.tourismus-uckermark.de/online-shops.html

Rezepte

Zu Ostern gehört es traditionell dazu auch etwas leckeres zu backen. Wir finden Mohn-Pudding-Schnecken super lecker. Die kann man entweder mit einem Hefeteig backen oder einem Quark-Öl-Teig. Wir konnten uns nicht einigen welches Rezept besser schmeckt, daher haben wir beide verlinkt.

Wir wünschen euch Frohe Ostern!

Der Übergang vom alten zum neuen Gartenjahr- Von 2020 zu 2021!

Jeden Tag habe ich in unserem Landschaftsgarten meine Runden drehen können. Wozu ich in anderen Jahren mir nicht die Zeit genommen habe. Aber jetzt war sie da. Immer um die Mittagszeit habe ich mit meinem Fotoapparat festgehalten, was zum Vortag in der Natur passierte. Es ist doch beachtlich zu sehen, wenn die Temperaturen in den Plusbereich gehen, wie schnell die Pflanzen so Wärme aufnehmen.

Hainbuchenareal mit Kunst von T. Jäckel
Hainbuchenareal mit Kunst von T. Jäckel


Das Fotografieren ist zu meinem neuen Thema geworden. Seit einigen Jahren versuche ich immer tiefer in diese Materie einzudringen. Am Anfang war alles neu. Die Motivauswahl, die Bildgestaltung, der digitale Fotoapparat überhaupt und unser riesiger Garten. Wie gestalte ich ein spannendes Bild? Wie kann ich meinen Blick trainieren? Was kann man auch in einer Jahreszeit, wie jetzt sehen, wo doch kaum etwas blüht? Viele Fragen bewegen mich. In dieser Zeit, wo man das Gefühl hat, alles steht still, ist die Fotografie in der Natur bei schlechtem und schönem Wetter eine willkommene Abwechslung.


Jeden Tag 10 Bilder, im Anschluss auf dem Laptop begutachten, sofort aussortieren und an den gelungenen Bildern sich erfreuen. Das hilft auch mir über trübe Stunden hinweg. Der Schatz an Erinnerungen wird immer größer.
Wenn man sich ein Thema für das Fotografieren vornimmt, geht auch nicht alles wild durcheinander. Es ist vorher wichtig, sich im Klaren zu sein, worauf man sein Augenmerk richten möchte. Sind es im Garten Knospen, Baumrinden, filigrane Gräser, Areale, die besonders gestaltet sind, sind es Strukturen usw. Es gibt also auch im Januar im Garten viel zu entdecken, und er ist nicht langweilig. Dafür muss man ihn aber ständig belaufen, sonst geht der Blick wieder verloren!

Filigraner Grashalm


So werde ich auch, bis wir vielleicht zum 1. offenen Gartentermin am 13./14.03.2021, meine Fotorunden weiterdrehen und anderen, die diesen Beitrag lesen meine Erfahrungen mit Corona- Fotografie- Garten mitteilen können.
Im Übrigen sind wir im realen Leben eigentlich eine kleine Fotogruppe, die sich alle 14 Tage trifft, was ja nun nicht geht. Aber unsere Medien geben soviel her, dass man trotzdem im regen Austausch stehen kann, wenn man das möchte und sich der Technik nicht verweigert. Das werden wir auch noch so lange machen, bis wir wieder andere Möglichkeiten haben. Sehr würden wir uns freuen falls noch Fotobegeisterte zu uns stoßen und mit uns diese Leidenschaft versuchen zu teilen.


Bis zu meinem nächsten Beitrag in diesem Blog alles Gute und immer ein gutes Auge.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
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rueklaus@t-online.de

Festtagsessen 2020/2021

In diesem Jahr ist ja alles anders! Lieb gewordene Traditionen zum gemeinsamen Weihnachtsessen und Jahresausklang mit Kollegen, Freunden und der ganzen Familien gibt es in diesem Jahr nicht. Nichtsdestotrotz bieten uns unsere Gastronomen kreative Angebote, sodass auch das Weihnachtsmenü, die Festtage oder der Start ins neue Jahr 2021 zumindest kulinarisch, im kleinen Kreis der Familie entsprechend festlich begangen werden kann.

Weihnachts-Menüs to go

25. + 26.12.2020 in der Zeit von 10.30 – 13 Uhr, zwei verschiedene Menü-Varianten, zur Selbstabholung, nur nach Vorbestellung bis zum 20.12.2020
Vorbestellung unter: 03984 – 802075

GANS TO GO FÜR VIER: Maronen-Pastinaken-Cremesuppe, ganze Gans, in aromatischen Gewürzen und Sojasoße mariniert, mit fruchtiger Maronen-Füllung und Pflaumen-Anissoße, dazu Quittenrotkohl und Kartoffelknödel, feiner Bratapfel nach Gasthof-Art mit Vanillesoße 150,- EUR inkl. 1 Flasche hausgemachter Glühwein
Suppe, Rotkohl, Kartoffelknödel und Dessert pro weitere Person // 18,- EUR
Bestellung unter: mahlzeit@boitzenburger.de

Zur Abholung bieten am 25. und 26.12.2020: Pommernsche Gans im Ganzen (für 5 Personen) weihnachtlich gefüllt mit Brotkuchen und Trockenobst dazu Kirsch-Rotkraut, Knödel und Soße sowie für jede Person ein Stück Bratapfelkuchen.
Preis gesamt 142,50 EUR (Die Gans wird in einem Chafing-Dish verpackt, sodass diese auch zuhause für 1,5 Stunden warm gehalten werden kann.)
Vorbestellung unter: 03984 – 7180305 oder mail@kap-prenzlau.com

Wunderbares Festessen im Lieferservice: Ente oder Gans aus regionaler Freilandhaltung in leckerer Kirsch-Chilli oder Orangen-Sauce, dazu weihnachtliche Beilagen Grünkohl, Rotkohl, Klöße) ab 16,- EUR pro Person

Lieferung direkt nach Hause: leckere Schwedter Schnitzel, Burger, Fisch, Vegetarisches – alles was das Herz begehrt.

Liefer- und Abholservice ab 12 – 14 Uhr und 17 – 20 Uhr, Karten- und Barzahlung möglich.
Vorbestellung unter: 03332 – 449370

Weihnachts-Festtags-Essen zur Abholung am 23.12. 2020
Drei Auswahlgerichte fertig gekocht und frisch vakuumiert = nur noch zu Hause heiß machen und genießen !
Vorbestellung bis zum 16.12.2020 unter: 03331 – 36950

Ente und Gans to go: knusprige Ente für 2 Personen oder Gänsebraten mit Klößen und Rotkohl sowie hausgebackene Stolle nach Uromas Rezept.
Vorbestellung 24 Stunden im Voraus unter: 03984 – 2614

Köstliches zum Weihnachtsfest: Weihnachtsgans, Entenkeule, Dammwildbraten und vieles mehr…
Lieferung weiterer ausgewählter Speisen wie Pizza, Burger und Salat frei haus!
Vorbestellung bis zum 20.12.2020 unter: 039888 – 2205

  • Gaststätte „Zum Rasselbock“ Prenzlauer Straße 20 17268 Haßleben

Weihnachtsgerichte für die Weihnachtsfeiertage: hausgemachte Ente, Gänsebrust und Rinderroulade
Bestellung unter: 039884 – 2617

Weihnachtsessen aus dem Pub: wählt euer Lieblingsessen für die Weihnachtsfeiertage 25.12.2020 und 26.12.2020
Bestellung bis zum 21.12.2020 unter: 03984 – 85660 oder 039853 – 2080

Weihnachtsessen für zu hause bestellen. Vorbestellung bis zum 20.12.2020
Vorbestellung unter: 0151 – 16404777

Silvester-Essen zur Selbstabholung

Kalte Platte zum abholen: u.a. mit Räucherfisch, Roastbeef und hausgemachter Remoulade, Käseauswahl, frischen Austern, Grissini mit Serranoschinken ummantelt, Oliven, Pfannkuchen. Preis pro Person 20,21 EUR (nur auf Vorbestellung). Zu jeder Bestellung gibt es eine Flasche Prosecco aufs Haus
Vorbestellung unter: 03984 – 7180305 oder mail@kap-prenzlau.com

O Tannenbaum, o Tannenbaum…

Weihnachtsbäume aus heimischen, uckermärksichen Wäldern

Der hübsch geschmückte Weihnachtsbaum gehört genauso zum Fest, wie die Geschenke für Familie und Freunde und das Weihnachtsessen. Eine Auswahl an Bäumen lässt sich auch vor Ort, aus dem heimischen Wälder besorgen. Den „passenden“ Weihnachtsbaum selber schlagen oder einen schönen, bereits ausgesuchten vor Ort kaufen:

Weihnachtsbäume zum selber schlagen bei uckertanne in Kunow am 28.11. + 29.11., 05.12 + 06.12., 11.12 – 24.12., 9-16 Uhr
Weitere Verkaufsstände mit frisch geschlagenen Original-Uckertannen:

Schwedt:

  • Werner-Seelenbinder-Straße
  • Stadtteil Talsand am ehemaligen Penny-Parkplatz
  • Parkplatz am Lidl-Markt, Berliner Straße 60F

Wildbahn – Direkt an der B2 zwischen Gartz und Vierraden

Angermünde:

  • Parkplatz am Lidl-Markt, Schwedter Straße 36

Am 3. Advent gibt es Weihnachtsbäume aus dem Thomsdorfer Forst auf dem Kunsthandwerkerhof in Thomsdorf von 11-17 Uhr zu kaufen.

Die Werkstätten und Galerien auf dem Hof sind an den ersten drei Adventswochenenden von 11-17 Uhr geöffnet. Der Hof empfängt seinde Gäste in geschmückter weihnachtlicher Admosphäre.

Tannenbaumschlagen im Prenzlauer Stadtforst am 12.12. von 10-14 Uhr, Treffpunkt Tanneneck an der B109

Treffpunkt ab 10 Uhr
am Imbiss Tanneneck, an der B 109 vor dem Abzweig Birkenhain aus Prenzlau kommend.

An diesem Tag besteht die Möglichkeit, sich seinen Tannenbaum im Prenzlauer Stadtforst
selber zu schlagen. Bis ca. 14 Uhr können die Bäume ausgesucht und geschlagen werden. Soll es dann ein bestimmter Baum sein, sollte jeder eine Säge dabei haben. Verpackt werden die Bäume von Revierförster Rackelmann.

Hinweis: Der Parkplatz befindet sich genau am Imbiss Tanneneck.

Rosenow 15 Boitzenburger Land:

  • naturbelassene Bäume
  • Nordmanntanne, Coloradotanne, Blaufichte, Omorikafichte
  • Selbstschlagen auf der Plantage, Abfaht ab Rosenow am 22. und 23.12.2020 um 10 un 14 Uhr
  • Hofverkauf vom 10 – 20.12.2020 – immer Donnerstag – Sonntag 10 – 15 Uhr sowie vom 21. bis 23.12.2020 10 – 15 Uhr
  • laufender Meter ab 10,- EUR
  • andere Termine nach Absprache möglich
  • Kontakt: Klöpper Tel.: 039889 – 8263

Tipp:

Weihnachtsschmuck mal anders
Neben dem Weihnachtsbaumkauf steht auch das gemeinsame Schmücken von Baum, Zimmer oder dem ganzen Haus mit der ganzen Familie an. Warum nicht mal natürlich schmücken, mit Dekoration aus Nüssen, Holz, Stoffbändern, Papier, Stroh oder Bienenwachs. Auch Essbares wie Plätzchen oder gerocknetes Obst steht dem Weihnachtsbaum gut und verteilen einem wunderbaren Duft.

Auf einem ausgiebigen Winter-Spaziergang lassen sich zudem allerlei hübsche Dekoartikel sammeln!

Treffen der Akteure „Offene Gärten in der Uckermark“ [Gastbeitrag]

Traditionsgemäß trafen wir uns am 11.07.2020 um 15:00 Uhr in einem Garten unseres Mitgliedes.

Dieses Mal war es bei Frau Engler im Bibel- und Klostergarten in Serwest. Die Fahrt dorthin war sehr abenteuerlich, denn leider gab es eine Baustelle, die umfahren werden musste und dadurch für Auto und Fahrer eine Herausforderung war. Aber die freundliche Begrüßung durch Frau Engler ließ alles vergessen. Sie hatte schöne kleine Kaffeetische in Ihrem Kaffee mit viel Liebe eingedeckt.  Wir tranken aus Sammeltassen den Kaffee und ließen uns den Kuchen, den einige von uns mitgebracht hatten, gut schmecken. Schon kamen die intensiven Gespräche zu den Gärten in Gange. Jeder hatte bei den offenen Gartentagen zu Zeiten von Corona andere Erfahrungen gemacht und diese wurden intensiv ausgetauscht. Die Anwesenden waren alle der Meinung, dass die Besucher endlich froh waren in die Natur gehen zu können und das auch sehr zahlreich genutzt haben. Alle sprachen von rücksichtsvollen und disziplinierten Gästen.

Wir waren auch sehr froh, dass es in der letzten Zeit öfter mal einen kleinen oder größeren Regenguss gegeben hatte. Es spielte auch immer die Literanzahl in den Gesprächen eine Rolle. Noch so einen trockenen Sommer wie die letzten 2 Jahre, wäre für uns nicht gut, darüber waren wir uns alle einig.

Dann führte uns Frau Engler durch ihr Reich. Sie kannte jeder Pflanze, so genau und wusste, wo der Bezug in der Bibel zu dieser hergestellt wurde. Es war schon verblüffend, denn sich lateinische Bezeichnungen zu merken, ist schon eine Herausforderung. Aber noch die Bibelstellen und die kirchlichen Hintergründe so genau zu kennen, war schon sehr speziell. Der Garten hat auch noch eine besondere Lage, da man weit in die Landschaft hineinsehen konnte. Das war etwas ganz Einmaliges.

Für die Kräuterfreunde unter uns, gab es auch die Möglichkeit einen besonderen Salbei noch mitzunehmen. Das ist natürlich bei diesen Gartentreffen auch immer noch ein Sahnehäubchen oben drauf, eine besondere Pflanze zu ergattern.

Wir verabreden uns bei diesen Treffen immer gleich, wer im nächsten Jahr, also 2021, der neue Gastgeber für diese sommerliche Runde ist. Es wird der Internet- Rosengarten am Pfarrhaus in Hetzdorf sein. Der Termin wird allen rechtzeitig bekannt gegeben. Die Einladungen werden dann immer dankenswerter Weise durch Frau Lampe von der tmu in die Runde geschickt. Wenn wir uns im nächsten Jahr wieder treffen, dann hoffen wir alle, dass es durch Corona keine Einschränkungen mehr geben wird, und wir alle uns gesund und munter wiedersehen.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
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Das Wetter und die Stimmung zu den offenen Gärten passten zusammen! [Gastbeitrag]

Was war das für ein Wochenende am 13./14.06.2020. Wir hatten unseren Garten wieder mal geöffnet. Kurz nach 10:00Uhr kamen die ersten Besucher. Alle ein wenig vorsichtig, denn die Corona Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Aber unser Garten ist groß genug, so dass man sich gut aus dem Weg gehen konnte. Nach diesen Hinweisen von uns, waren auch alle sehr einsichtig.

Es lag aber so eine Gewitterschwüle den ganzen Tag in der Luft. Endlich kam dann am Nachmittag der schon lange ersehnte Regen. Die Besucher nahmen diesen mit Gelassenheit hin und freuten sich mit uns über einige Liter, die dem Boden mit den Pflanzen guttaten. Danach hatten wir noch die Öffnungszeiten ausgedehnt.

Päonie

Die Besucher freuten sich über die noch blühenden Pfingstrosen, die Rosen, die jetzt immer mehr in Blüte kommen, die seltenen Baumarten, fragten wie wir die Wasserversorgung geregelt haben, wo das Biotop geblieben ist, die wunderschöne rote Mohnkante usw. Viele Besucher sind „Wiederholungstäter“. Sie kommen zu verschiedenen Jahreszeiten oder in bestimmten Jahresabständen zu uns. Erkennen dann auch genau, was sich verändert hat. Lesen auch hier im Blog und sind dadurch sehr gut informiert.

Päonie

Einige haben sich auch eine Reiseroute über die Tage zusammengestellt. So bringen es manche, sage und schreibe, auf bis zu 10 Gärten an 2 Tagen. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein!

Am Sonntag war die Luft schön rein und es hatte sich abgeregnet. Die Besucher kamen mit Fahrrädern, Cabriolets, zu Fuß und natürlich mit den Autos. Es war ein reges Treiben. Die Uckermark und ihre verschiedenen Landschaftsformationen lösten viel Freude aus. Da auch Frau Munser in unserem Ort geöffnet hatte, war es zum Verweilen besonders schön. Mehrere Gärten in einem Ort erspart Wege und zeigt, wie Gärten doch verschieden sein können, sowie es die Menschen auch sind.

Wir werden auch in den Sommermonaten Juli und August wieder öffnen. Genau am 18./19.07.und 15./16.08.2020 jeweils von 10:00- 18:00 Uhr.

Bis dahin haben wir auch noch einige Vorhaben, die wir noch erledigen wollen.

Mohn

Abgesehen von dem Wässern der Pflanzen, falls uns wenig Regen zusteht, der 1. Schnitt auf unser Frühjahrsblüherwiese, von dem roten Mohn die Samen ernten, Buchs und Hecken schneiden usw.

Ein Gärtner hat immer und zu allen Tageszeiten zu tun!!!

Erwin und Regina Klaus
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Holunderblütensirup

selbstgemacht, saisonal & lecker

Gerade wird man quasi überall am Wegesrand oder sogar im eigenen Garten von dem besonderen Duft der Holunderblüten verwöhnt. An geschützen Standorten und ohne viel Verkehr lohnt es sich ein paar der Blüten vorsichtig zu pflücken z.B. um sich seinen eigenen Holunderblütensirup herzustellen. Dazu den oberen Blütenstand, die Dolgen behutsam abschneiden und am besten in einem Korb für den Transport ablegen. Mit ca. 20 – 30 Blüten kann man sich ganz einfach zu hause den leckeren Sirup herstellen. Um kleine Insekten oder lose und trockenen Blütenreste zu entfernen, empfiehlt sich ein Sieb oder Netz zum lockeren Ausschütteln oder Lagerung über Nacht. Zur Vorbereitung für den aromatischen Sirup muss ein Sud zubereitet werden. Hierzu 1 Liter Wasser, 1 kg normalen Haushaltszucker und 2 in Scheiben geschnittene Bio-Zitronen kurz aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den heiße Zuckersud über die gereinigten Blütendolden gießen und für 2 bis 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend muss der Sud durch ein Baumwolltuch gefiltert und abgegossen werden. Der Sirup kann nun in kleine Glasflaschen abgefüllt werden. Fest verschlossen und am besten an einem kühlen und lichtgeschützen Standort lagern. Nach Lust und Laune und natürlich nach Anlass den Sirup mit kaltem Wasser oder zur Verfeinerung für die hausgemachten Cocktails verwenden.

Anleitung:

  • 25 Holunderblütendolden sammeln
  • gut ausschütteln oder über Nacht in einem Sieb oder Netz lagern, sodass sich lose Blüten oder kleine Kriechtiere entfernen
  • Sud aus 1 Liter Wasser, 1 kg Zucker und Zitronenscheiben von 2 Zitronen aufkochen
  • über die Dolden geben und 2-3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen
  • dann durch ein Tuch filtern und in Flaschen abfüllen

Tipp: Hübsch verpackt, ist der leckere Sirup auch eine tolle Geschenkidee im Sommer!

10 Jahre Offene Gärten Uckermark [Gastbeitrag]

Wir können dieses Jahr auf 10 Jahre „Offene Gärten“ zurückblicken. Wir, das sind mein Mann und ich. Mein Mann, der alle meine Pläne, in Taten umsetzt. Klein haben wir 2010 mit der Teilnehme an dieser Aktion begonnen. Wenn man sich die großen Flächen unseres Areals ansieht und die zaghaften Versuche, sie so zu gestalten, dass sie ein einheitliches Bild ergeben, dann hat die Natur ein harmonisches Gesamtbild durch ihr Wachstum entstehen lassen. Viele Hunderte von Menschen, sei es Reisegruppen aus dem In- und Ausland, Privatpersonen, Fernsehsender, Rundfunkstationen, Zeitungsjournalisten usw. haben uns besucht. Ihre Eindrücke geschildert und uns auch zu neuen Plänen herausgefordert. Es war ein Geben und Nehmen, wie man so schön sagt.

Jedes Jahr im Winter, geht das Planen aufs Neue los. Unser erster Termin ist im Januar. Er ist für uns was ganz Besonderes. Wenig Besucher, aber ganz intensiv. Wenn wir ihnen zeigen, was man als Gärtner pflanzen muss, damit im Winter nicht alles kahl ist, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „Eine Spurenlese in großer Vielfalt“, dann kommt oft das AHA- Erlebnis. Ihnen die besonderen Baumrinden, die Pflanzen, die im Winter, wenn dann Schnee und Raureif in der Natur ist, aufnehmen, die Gräser, die schöne Strukturen bieten, all das kann nur in diesem Monat gezeigt werden. Wir öffnen, dann auch im März unsere große Frühjahrsblüherwiese, die mit unzähligen Schneeglöckchen, Krokussen, Hasenglöckchen in weiß und blau, Tulpen, Narzissen usw. bestückt ist. Im Frühjahr lechzt das Auge nach dem Frühling und seinen bunten Farben. Da sind die Besucher immer zufrieden!

In unserem Garten, auf 12000m² kann man ausschweifend gärtnern. In viele Areale haben wir die Flächen eingeteilt. 50 verschiedene Baumsorten (Judasbäume weiß und rot, Eichenholzbaum, Götterbaum, Lebkuchenbaum, um nur einige zu nennen), aber auch Obstbäume vielfältige Sorten. 15 verschiedene Strauchsorten, wie Kornelkirsche, Deutzien, Buddleja usw. Viele Strauchpäonien-, Magnolien-, Hortensien-, Clematissorten usw.

Aus unserem Garten heraus machen wir phänologische Untersuchungen für den Deutschen Wetterdienst in Offenbach, die wir Online laufend dorthin melden. Das ist eine sehr interessante Tätigkeit, die ein laufendes Beschäftigen mit den Bäumen und Pflanzen und ihren vegetativen Stadien voraussetzt.

Auch das Beschäftigen mit den Kriterien zum Erreichen der Plakette „Natur im Garten“ hat bei uns in einigen Gartenbereichen zum Umdenken geführt. Die in aller Munde benannte „Nachhaltigkeit“ ist sehr lebenswert. Mein Mann, der dies schon immer gelebt hat, konnte auch mich mehr und mehr davon überzeugen, dass das nur der richtige Weg sein kann. Oft haben mich die Totholzhaufen, das späte Mähen in manchen Arealen u.v.m. gestört. Wenn man der Natur bei sich ein Zuhause geben will, ist es der einzige gangbare Weg.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
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Teamausflug oder Eine Winterwanderung in der Uckermark

Die einen machen eine klassische Weihnachtsfeier, die anderen einen Neujahrsempfang. Und wir verlassen ein mal im Jahr alle das Büro, um zusammen zu wandern und „neue“ Wege und Orte der Region zu erkunden. Die Uckermark ist Weitläufig und wir stammen alle aus verschiedenen Bereichen der Uckermark. So kennt nicht jeder alles und in manchen Orten war man noch nie oder es ist einfach lange her.

So haben wir uns an einem Dienstag im Januar in den kleinen Ort Annenwalde zwischen Templin und Lychen aufgemacht. Bekannt ist Annenwalde dem ein oder anderen sicher durch die Glaskunst der Familie Kothe. In Sichtweite der Glashütte parken wir unser Fahrzeug auf den Parkplatz an der Kirche. In der Glashütte entstehen viele Unikate wie Teller, Schalen oder Schmuck. Wer es noch etwas ausgefallener mag, der kann auch größere Objekte wie Sonnenuhren oder Skulpturen für den heimischen Garten in Auftrag geben.

Kirche Annenwalde

Hinter der Glashütte befindet sich der Gutspark, welcher auch eine Art Freiluftgalerie ist. Hier befinden sich einige Skulpturen und kleine Kunstgegenstände die man manchmal erst beim zweiten Blick entdeckt. Apropos Blick, den kann man von hier aus sehr gut über den Densowsee schweifen lassen. Der flache Densowsee (maximaltiefe 2,80m) ist ca 850m lang und 400m breit und wird bereits im Jahr 1373 urkundlich erwähnt.

Gutspark Annenwalde

Genau hier starten wir unsere rund 10 km lange Wanderung: wir folgen dem gelben Punkt in Richtung Süden immer am Ufer des Densowsees entlang. Mit etwas Glück können wir Schwäne, Enten oder sogar einen Biber entdecken. Trittsicherheit ist im Wald das A und O. Einige herabgestürzte Äste können schon mal auf dem Weg liegen oder Baumwurzeln aus der Erde ragen.

Schon bald kommen wir aus dem (Laub)Wald heraus und erreichen den Ragöserbach und die darüber führende Holzbrücke. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher links zum Biber-Beobachtungspunkt am Densowsee. Der kurze Aufstieg zur Plattform des Beobachtungsturms wird mit einer tollen Aussicht über den See und das umliegende Feld belohnt.

Weiter geht es auf dem Feldweg Richtung Beutel. Wir erreichen den Ort nach ca. 1 km. Am Glockenturm im Fachwerkstil biegen wir rechts Richtung Beutelseen ab. Neben der Kopfsteinpflasterstraße geht es vorbei an alten Fachwerkhäusern Richtung Forsthaus Krams (Markierung gelbes Kreuz).

Beutel

Wer Baden möchte, biegt vorher ab und folgt der Wegweisung Richtung Großer Beutelsee.  Ab dem Forsthaus wechselt das Landschaftsbild und wir befinden uns mitten in der wunderschönen Heidelandschaft – Sandböden, Kiefern, Heidekraut, Moose und Birken wechseln sich ab.

Unterwegs um Beutel

Tipp: Im Spätsommer, wenn die Heide blüht, findet in Beutel das traditionelle Heideblütenfest statt. Neben vielen Informationen und Mitmachaktionen können Kutschfahrten und Wanderungen in die Heide unternommen werden.

An der nächsten großen Kreuzung (Höhe Kramssee) biegen wir rechts ab und folgen der Beschilderung zurück Richtung Annenwalde. In diesem Bereich ist es besonders wichtig, auf dem ausgeschilderten Weg zu bleiben. Die Flächen wurde früher als Truppenübungsplatz genutzt, was teilweise noch sichtbar ist und sind daher „Munitionsverseucht“.

Wenn die Heidelandschaft in Laubwald wechselt, sind wir nicht mehr weit von Annenwalde entfernt. Eine schöne Lindenallee geleitet uns zurück ins Dorf und zu unserem Ausgangspunkt.

Karte rund um Annenwalde

Kartenempfehlung: Verlag Dr. Barthel „Radwander- und Wanderkarte Templin, Zehdenick, Fürstenberg, Lychen“, 1: 50 000, bestellbar unter
www.tourismus-uckermark.de/prospekte
Infomaterial: Faltblatt „Unterwegs durch die „Kleine Schorfheide“

Bioladen & Café „Drei Haselnüsse“ Templin

Nach der Wanderung waren wir Hungrig und Durstig, also hielten wir auf dem Rückweg nach Prenzlau noch in Templin an. Wir wählten den Bioladen „Drei Haselnüsse“ für eine kleine Stärkung. Hier gibt es nicht nur regionale und Bio-Produkte, sondern auch einen kleinen Mittagstisch. Hier hat man immer zwei Gerichte zur Auswahl die vegetarisch oder Vegan sind.