NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle – Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Für den Juli haben wir die Blumberger Mühle besucht. Das NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle ist das Hauptinformationszentrum für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und seine Umgebung.

Nach den anfänglichen Meinungen, ob ein Besucherzentrum auf der grünen Wiese funktionieren kann, zeigen die Verantwortlichen, die Stadt Angermünde und die Gästezahlen ganz klar, dass die Blumberger Mühle mit seinen Angeboten zur Stadt und der Region gehört.

Das Infozentrum hat sich zu einem strategisch guten und beliebten Ausgangspunkt für die Reiseregion entwickelt. Durchgängige Öffnungszeiten, wechselnde Ausstellungen und attraktive Veranstaltungsformate ziehen immer mehr Besucher nach Angermünde und in das Besucherzentrum. Hier wird auf sehr anschauliche Weise und mit vielen thematischen Schwerpunkten die Arbeit und Funktion von Naturschutz gezeigt und gelebt. Das riesige Freigelände, spannende Angebote für Groß und Klein und auch das gastronomische Angebot machen den Ausflug dorthin zu einem erlebnisreichen Tag für die ganze Familie. Dass Nachhaltigkeit von Gästen ganz bewusst nachgefragt wird, unterstreicht auch Elisa Bethker Pressesprecherin der Blumberger Mühle. Unsere Angebote richten sich nach aktuellen Themen und Fragestellungen, aber natürlich wollen wir auch unsere Gäste sensibilisieren und ihnen etwas für zu Hause mitgeben. Das Unternehmensleitbild mit der Überschrift „Einsichten in ökologische, ökonomische und soziokulturelle Systeme vermitteln“ unterstreicht die Arbeit der Blumberger Mühle.

Treffen der Akteure „Offene Gärten in der Uckermark“ [Gastbeitrag]

Traditionsgemäß trafen wir uns am 11.07.2020 um 15:00 Uhr in einem Garten unseres Mitgliedes.

Dieses Mal war es bei Frau Engler im Bibel- und Klostergarten in Serwest. Die Fahrt dorthin war sehr abenteuerlich, denn leider gab es eine Baustelle, die umfahren werden musste und dadurch für Auto und Fahrer eine Herausforderung war. Aber die freundliche Begrüßung durch Frau Engler ließ alles vergessen. Sie hatte schöne kleine Kaffeetische in Ihrem Kaffee mit viel Liebe eingedeckt.  Wir tranken aus Sammeltassen den Kaffee und ließen uns den Kuchen, den einige von uns mitgebracht hatten, gut schmecken. Schon kamen die intensiven Gespräche zu den Gärten in Gange. Jeder hatte bei den offenen Gartentagen zu Zeiten von Corona andere Erfahrungen gemacht und diese wurden intensiv ausgetauscht. Die Anwesenden waren alle der Meinung, dass die Besucher endlich froh waren in die Natur gehen zu können und das auch sehr zahlreich genutzt haben. Alle sprachen von rücksichtsvollen und disziplinierten Gästen.

Wir waren auch sehr froh, dass es in der letzten Zeit öfter mal einen kleinen oder größeren Regenguss gegeben hatte. Es spielte auch immer die Literanzahl in den Gesprächen eine Rolle. Noch so einen trockenen Sommer wie die letzten 2 Jahre, wäre für uns nicht gut, darüber waren wir uns alle einig.

Dann führte uns Frau Engler durch ihr Reich. Sie kannte jeder Pflanze, so genau und wusste, wo der Bezug in der Bibel zu dieser hergestellt wurde. Es war schon verblüffend, denn sich lateinische Bezeichnungen zu merken, ist schon eine Herausforderung. Aber noch die Bibelstellen und die kirchlichen Hintergründe so genau zu kennen, war schon sehr speziell. Der Garten hat auch noch eine besondere Lage, da man weit in die Landschaft hineinsehen konnte. Das war etwas ganz Einmaliges.

Für die Kräuterfreunde unter uns, gab es auch die Möglichkeit einen besonderen Salbei noch mitzunehmen. Das ist natürlich bei diesen Gartentreffen auch immer noch ein Sahnehäubchen oben drauf, eine besondere Pflanze zu ergattern.

Wir verabreden uns bei diesen Treffen immer gleich, wer im nächsten Jahr, also 2021, der neue Gastgeber für diese sommerliche Runde ist. Es wird der Internet- Rosengarten am Pfarrhaus in Hetzdorf sein. Der Termin wird allen rechtzeitig bekannt gegeben. Die Einladungen werden dann immer dankenswerter Weise durch Frau Lampe von der tmu in die Runde geschickt. Wenn wir uns im nächsten Jahr wieder treffen, dann hoffen wir alle, dass es durch Corona keine Einschränkungen mehr geben wird, und wir alle uns gesund und munter wiedersehen.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
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rueklaus@t-online.de

Treibholz Lychen – Tourism for Future

Treibholz Lychen - Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Zuletzt stellten wir im April das Unternehmen Alte Schule Stegelitz vor und für den Mai haben wir ein Interview mit dem Naturcampingpark Rehberge geführt. Jetzt im Juni besuchten wir die Firma Treibholz Lychen. Marcus Thum, Inhaber der Firma Treibholz, wirkt äußerlich ruhig und besonnen, aber die aktuelle Situation lässt auch ihn nicht kalt. Das Gruppengeschäft ist quasi zum Erliegen gekommen. 2/3 seiner Umsätze generiert er daraus. Das Musikfloß kann in diesem Jahr nicht stattfinden, immerhin 13 Konzerte, die ersatzlos wegfallen. „Unabhängig von den Umsätzen, das geht einem selbst sehr nahe. Die zwischenmenschliche Ebene ist schon schmerzlich.“, sagt er betroffen.

1998 hat Marcus Thum das kleine Unternehmen gegründet. Treibholz bietet Kanuverleih, öffentliche und private Floßfahrten sowie das Musikfloß und beschäftigt heute drei feste Mitarbeiter. Daneben arbeitet Marcus Thum mit einer Reihe freier Mitarbeiter zusammen. Das macht die unverwechselbare Atmosphäre aus, wie er sagt. Das merken auch die Gäste.

Treibholz hat eine besondere Tradition von Lychen aufgegriffen. Die historische Flößerei ist seit etwa 1720 hier nachgewiesen. Sie diente in der ursprünglichen Form dem Bauholztransport, vor allem Kiefernholz, bis nach Berlin und Hamburg. Die Flößerei war wichtiger Erwerbszweig und Arbeitgeber in der Region. Mit der zunehmenden Verlagerung des Transports auf die Straße, verlor die Flößerei an Bedeutung. Das letzte Floß legte 1975 in Lychen ab. 1997 wurde das erste Gästefloß in Lychen eingeweiht und das Floßfahren eher ein romantisches Freizeiterlebnis. Seit 2008 darf sich Lychen offiziell „Flößerstadt“ nennen. Die Stadt liegt immerhin zwischen sieben Seen inmitten des Naturparks Uckermärkische Seen. Seit 1996 ist Lychen zudem staatlich anerkannter Erholungsort. Wassersport wie Kanufahren, Stand up Paddling, Angeln und Bootstouren sowie Aktivitäten rund um das Wasser wie Radfahren und Wandern entlang der Seen stehen hoch im Kurs.

Nach mittlerweile über 20 Jahren im Geschäft, betont Marcus Thum, wie wichtig gut funktionierende Netzwerke und verlässliche Partner im ländlichen Raum sind: „Die kann man nicht einfach austauschen, weil er mir nicht passt.“ Sein Geschäft läuft auf und mit dem Wasser. Doch der Wassermangel in der Landschaft und die sinkenden Wasserstände in den Seen nach den letzten zwei trockenen Sommern sind deutlich sichtbar. Das Kanufahren in einem der schönsten Reviere Norddeutschlands wird zunehmend schwieriger. Er wünscht sich „Viel, viel Regen!“ Für einen Touristiker eher ungewöhnlich.

Das Wetter und die Stimmung zu den offenen Gärten passten zusammen! [Gastbeitrag]

Was war das für ein Wochenende am 13./14.06.2020. Wir hatten unseren Garten wieder mal geöffnet. Kurz nach 10:00Uhr kamen die ersten Besucher. Alle ein wenig vorsichtig, denn die Corona Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Aber unser Garten ist groß genug, so dass man sich gut aus dem Weg gehen konnte. Nach diesen Hinweisen von uns, waren auch alle sehr einsichtig.

Es lag aber so eine Gewitterschwüle den ganzen Tag in der Luft. Endlich kam dann am Nachmittag der schon lange ersehnte Regen. Die Besucher nahmen diesen mit Gelassenheit hin und freuten sich mit uns über einige Liter, die dem Boden mit den Pflanzen guttaten. Danach hatten wir noch die Öffnungszeiten ausgedehnt.

Päonie

Die Besucher freuten sich über die noch blühenden Pfingstrosen, die Rosen, die jetzt immer mehr in Blüte kommen, die seltenen Baumarten, fragten wie wir die Wasserversorgung geregelt haben, wo das Biotop geblieben ist, die wunderschöne rote Mohnkante usw. Viele Besucher sind „Wiederholungstäter“. Sie kommen zu verschiedenen Jahreszeiten oder in bestimmten Jahresabständen zu uns. Erkennen dann auch genau, was sich verändert hat. Lesen auch hier im Blog und sind dadurch sehr gut informiert.

Päonie

Einige haben sich auch eine Reiseroute über die Tage zusammengestellt. So bringen es manche, sage und schreibe, auf bis zu 10 Gärten an 2 Tagen. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein!

Am Sonntag war die Luft schön rein und es hatte sich abgeregnet. Die Besucher kamen mit Fahrrädern, Cabriolets, zu Fuß und natürlich mit den Autos. Es war ein reges Treiben. Die Uckermark und ihre verschiedenen Landschaftsformationen lösten viel Freude aus. Da auch Frau Munser in unserem Ort geöffnet hatte, war es zum Verweilen besonders schön. Mehrere Gärten in einem Ort erspart Wege und zeigt, wie Gärten doch verschieden sein können, sowie es die Menschen auch sind.

Wir werden auch in den Sommermonaten Juli und August wieder öffnen. Genau am 18./19.07.und 15./16.08.2020 jeweils von 10:00- 18:00 Uhr.

Bis dahin haben wir auch noch einige Vorhaben, die wir noch erledigen wollen.

Mohn

Abgesehen von dem Wässern der Pflanzen, falls uns wenig Regen zusteht, der 1. Schnitt auf unser Frühjahrsblüherwiese, von dem roten Mohn die Samen ernten, Buchs und Hecken schneiden usw.

Ein Gärtner hat immer und zu allen Tageszeiten zu tun!!!

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
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rueklaus@t-online.de

Naturcampingpark Rehberge – Tourism for Future

Tourism for Future - Naturcampingpark Rehberge

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Im Januar startete die Kampagne mit dem Feriendorf Groß Väter See, im Februar haben wir einen Blick hinter die Kulissen des Campingplatzes am Dreetzsee im Boitzenburger Land geworfen. Im März ging es in den kleinen Ort Dreesch mit dem Unternehmen Dreesch7 weiter und im April stellten wir das Unternehmen Alte Schule Stegelitz vor. Für den Mai haben wir ein Interview mit dem Naturcampingpark Rehberge geführt. Der Naturcampingpark Rehberge liegt direkt am Wurlsee etwas außerhalb von Lychen. Die Gäste schätzen die Natur, die Ruhe und die Klarheit des Sees.

Marina Braatz hat 2007 den Campingplatz von ihren Eltern übernommen und führt ihn jetzt mit ihrer Frau Linda Blacha. Sie verrät in dem neuen Beitrag der Video-Serie „Tourism for Future“ ihre Unternehmensphilosophie und ob sich eine nachhaltige Unternehmensführung lohnt. Dass hier jede Menge Herzblut drinsteckt, merkt man sofort. Der Campingpark ist u.a. Partnerbetrieb des Naturparks Uckermärkische Seen und Mitglied im Eco-Camping-Netzwerk. Neben den klassischen Stellplätzen für Zelte und Caravans gibt es verschiedene feste Unterkünfte in Holzbauweise – wie Glamping-Pod, Tiny House und Wohnwagen. Darüber hinaus stehen den Gästen ein Sandbadestrand am Wurlsee, die Leihbibliothek, Wlan, der große Spielplatz und verschiedene Sportmöglichkeiten (Tischtennis, Volleyball und Fußball) zur Verfügung.

10 Jahre Offene Gärten Uckermark [Gastbeitrag]

Wir können dieses Jahr auf 10 Jahre „Offene Gärten“ zurückblicken. Wir, das sind mein Mann und ich. Mein Mann, der alle meine Pläne, in Taten umsetzt. Klein haben wir 2010 mit der Teilnehme an dieser Aktion begonnen. Wenn man sich die großen Flächen unseres Areals ansieht und die zaghaften Versuche, sie so zu gestalten, dass sie ein einheitliches Bild ergeben, dann hat die Natur ein harmonisches Gesamtbild durch ihr Wachstum entstehen lassen. Viele Hunderte von Menschen, sei es Reisegruppen aus dem In- und Ausland, Privatpersonen, Fernsehsender, Rundfunkstationen, Zeitungsjournalisten usw. haben uns besucht. Ihre Eindrücke geschildert und uns auch zu neuen Plänen herausgefordert. Es war ein Geben und Nehmen, wie man so schön sagt.

Jedes Jahr im Winter, geht das Planen aufs Neue los. Unser erster Termin ist im Januar. Er ist für uns was ganz Besonderes. Wenig Besucher, aber ganz intensiv. Wenn wir ihnen zeigen, was man als Gärtner pflanzen muss, damit im Winter nicht alles kahl ist, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „Eine Spurenlese in großer Vielfalt“, dann kommt oft das AHA- Erlebnis. Ihnen die besonderen Baumrinden, die Pflanzen, die im Winter, wenn dann Schnee und Raureif in der Natur ist, aufnehmen, die Gräser, die schöne Strukturen bieten, all das kann nur in diesem Monat gezeigt werden. Wir öffnen, dann auch im März unsere große Frühjahrsblüherwiese, die mit unzähligen Schneeglöckchen, Krokussen, Hasenglöckchen in weiß und blau, Tulpen, Narzissen usw. bestückt ist. Im Frühjahr lechzt das Auge nach dem Frühling und seinen bunten Farben. Da sind die Besucher immer zufrieden!

In unserem Garten, auf 12000m² kann man ausschweifend gärtnern. In viele Areale haben wir die Flächen eingeteilt. 50 verschiedene Baumsorten (Judasbäume weiß und rot, Eichenholzbaum, Götterbaum, Lebkuchenbaum, um nur einige zu nennen), aber auch Obstbäume vielfältige Sorten. 15 verschiedene Strauchsorten, wie Kornelkirsche, Deutzien, Buddleja usw. Viele Strauchpäonien-, Magnolien-, Hortensien-, Clematissorten usw.

Aus unserem Garten heraus machen wir phänologische Untersuchungen für den Deutschen Wetterdienst in Offenbach, die wir Online laufend dorthin melden. Das ist eine sehr interessante Tätigkeit, die ein laufendes Beschäftigen mit den Bäumen und Pflanzen und ihren vegetativen Stadien voraussetzt.

Auch das Beschäftigen mit den Kriterien zum Erreichen der Plakette „Natur im Garten“ hat bei uns in einigen Gartenbereichen zum Umdenken geführt. Die in aller Munde benannte „Nachhaltigkeit“ ist sehr lebenswert. Mein Mann, der dies schon immer gelebt hat, konnte auch mich mehr und mehr davon überzeugen, dass das nur der richtige Weg sein kann. Oft haben mich die Totholzhaufen, das späte Mähen in manchen Arealen u.v.m. gestört. Wenn man der Natur bei sich ein Zuhause geben will, ist es der einzige gangbare Weg.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
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Teamausflug oder Eine Winterwanderung in der Uckermark

Die einen machen eine klassische Weihnachtsfeier, die anderen einen Neujahrsempfang. Und wir verlassen ein mal im Jahr alle das Büro, um zusammen zu wandern und „neue“ Wege und Orte der Region zu erkunden. Die Uckermark ist Weitläufig und wir stammen alle aus verschiedenen Bereichen der Uckermark. So kennt nicht jeder alles und in manchen Orten war man noch nie oder es ist einfach lange her.

So haben wir uns an einem Dienstag im Januar in den kleinen Ort Annenwalde zwischen Templin und Lychen aufgemacht. Bekannt ist Annenwalde dem ein oder anderen sicher durch die Glaskunst der Familie Kothe. In Sichtweite der Glashütte parken wir unser Fahrzeug auf den Parkplatz an der Kirche. In der Glashütte entstehen viele Unikate wie Teller, Schalen oder Schmuck. Wer es noch etwas ausgefallener mag, der kann auch größere Objekte wie Sonnenuhren oder Skulpturen für den heimischen Garten in Auftrag geben.

Kirche Annenwalde

Hinter der Glashütte befindet sich der Gutspark, welcher auch eine Art Freiluftgalerie ist. Hier befinden sich einige Skulpturen und kleine Kunstgegenstände die man manchmal erst beim zweiten Blick entdeckt. Apropos Blick, den kann man von hier aus sehr gut über den Densowsee schweifen lassen. Der flache Densowsee (maximaltiefe 2,80m) ist ca 850m lang und 400m breit und wird bereits im Jahr 1373 urkundlich erwähnt.

Gutspark Annenwalde

Genau hier starten wir unsere rund 10 km lange Wanderung: wir folgen dem gelben Punkt in Richtung Süden immer am Ufer des Densowsees entlang. Mit etwas Glück können wir Schwäne, Enten oder sogar einen Biber entdecken. Trittsicherheit ist im Wald das A und O. Einige herabgestürzte Äste können schon mal auf dem Weg liegen oder Baumwurzeln aus der Erde ragen.

Schon bald kommen wir aus dem (Laub)Wald heraus und erreichen den Ragöserbach und die darüber führende Holzbrücke. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher links zum Biber-Beobachtungspunkt am Densowsee. Der kurze Aufstieg zur Plattform des Beobachtungsturms wird mit einer tollen Aussicht über den See und das umliegende Feld belohnt.

Weiter geht es auf dem Feldweg Richtung Beutel. Wir erreichen den Ort nach ca. 1 km. Am Glockenturm im Fachwerkstil biegen wir rechts Richtung Beutelseen ab. Neben der Kopfsteinpflasterstraße geht es vorbei an alten Fachwerkhäusern Richtung Forsthaus Krams (Markierung gelbes Kreuz).

Beutel

Wer Baden möchte, biegt vorher ab und folgt der Wegweisung Richtung Großer Beutelsee.  Ab dem Forsthaus wechselt das Landschaftsbild und wir befinden uns mitten in der wunderschönen Heidelandschaft – Sandböden, Kiefern, Heidekraut, Moose und Birken wechseln sich ab.

Unterwegs um Beutel

Tipp: Im Spätsommer, wenn die Heide blüht, findet in Beutel das traditionelle Heideblütenfest statt. Neben vielen Informationen und Mitmachaktionen können Kutschfahrten und Wanderungen in die Heide unternommen werden.

An der nächsten großen Kreuzung (Höhe Kramssee) biegen wir rechts ab und folgen der Beschilderung zurück Richtung Annenwalde. In diesem Bereich ist es besonders wichtig, auf dem ausgeschilderten Weg zu bleiben. Die Flächen wurde früher als Truppenübungsplatz genutzt, was teilweise noch sichtbar ist und sind daher „Munitionsverseucht“.

Wenn die Heidelandschaft in Laubwald wechselt, sind wir nicht mehr weit von Annenwalde entfernt. Eine schöne Lindenallee geleitet uns zurück ins Dorf und zu unserem Ausgangspunkt.

Karte rund um Annenwalde

Kartenempfehlung: Verlag Dr. Barthel „Radwander- und Wanderkarte Templin, Zehdenick, Fürstenberg, Lychen“, 1: 50 000, bestellbar unter
www.tourismus-uckermark.de/prospekte
Infomaterial: Faltblatt „Unterwegs durch die „Kleine Schorfheide“

Bioladen & Café „Drei Haselnüsse“ Templin

Nach der Wanderung waren wir Hungrig und Durstig, also hielten wir auf dem Rückweg nach Prenzlau noch in Templin an. Wir wählten den Bioladen „Drei Haselnüsse“ für eine kleine Stärkung. Hier gibt es nicht nur regionale und Bio-Produkte, sondern auch einen kleinen Mittagstisch. Hier hat man immer zwei Gerichte zur Auswahl die vegetarisch oder Vegan sind.

Die Top 5 Indoor-Angebote in der Uckermark

Nach dem superheißen Sommer im vergangenen Jahr folgt nun ein sehr milder Winter, oder das was man zumindest davon erwartet. Trotz des eher untypischen Wetters stehen die Winterferien vor der Tür. Was also machen, wenn keine weite Reise geplant ist? Natürlich Urlaub, vor der Haustür so wie wir es vom Sommer her kennen und lieben! Kurze Wege, aber große Erlebnisse stehen auf dem Programm für die Winterferien 2020 mit der ganzen Familie.

Milde Winter haben allerdings einen Nachteil, wenn kein Schnee fällt und die Sonne nicht scheint dann regnet es. Doch bei trüben Aussichten muss keine trübe Stimmung herrschen. Auch wenn so richtiges Schmuddelwetter ist, der Tag gar nicht richtig hell werden will und der Regen an die Fensterscheiben prasselt, bietet die Uckermark einige Möglichkeiten. Hier unsere Top 5 Aktivitäten bei denen man nicht unbedingt auf gutes Wetter angewiesen ist.

NaturTherme Templin

NaturThermeTemplin – die Familien-Therme in Brandenburg: warmes Blubber-Wasser, Riesenrutschen und Wellenbecken,…

Tipp: Familien-Thermen-Ticket:
Vor Eintritt zu zahlen: Hier könne Familien sparen: bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern zahlt man nur 59,- EUR und kann den ganzen Tag die Thermalsole-Badelandschaft nutzen mehr Infos »
(Aufpreis für bis zu zwei weitere Kinder je 5,- EUR)

Spukies Abenteuerland

Spukies Abenteuerland – der größte Spielplatz der Uckermark: 365 Tage im Jahr Riesenrutschen, Klettertürme und Tampolin springen,…

Nationalparkhaus Criewen

Nationalparkhaus Criewen – virtuell durch den einzigen Auen-Nationalpark Deutschlands: 15.000 l Aquarium mit über 20 heimischen Fischarten, Multimediashow und Experimentiertische,…

NABU – Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle

NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle – das Eingangstor in das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin: Ausstellungen zum Moor und Buchenwald, Naturerlebnislandschaft, Führungen mit dem Ranger,…

Dominikanerkloster Prenzlau

Dominikanerkloster Prenzlau – Kultur und Geschichte erleben: herausragende Sammlung und Sonderausstellungen, Theater, Konzerte und Lesungen,…

Tipp: Kleine Stärkung gefällig? Das KlosterCafé ist geöffnet und lädt zu einem Besuch ein.

und draußen kann man mehr erleben

Nach der „Drinnen-Zeit“ zieht es einen dann aber auch im Winter wieder ganz schnell nach draußen. Warm eingepackt, Taschenlampe, Fernglas und eine Tourenbeschreibung nicht vergessen! Die weite Landschaft der Uckermark scheint noch weiter und leerer und die Rad- und Wanderwege laden auch in der kühleren Jahreszeit auf eine Tour ein. Kurze, aber besonders erlebnisreiche Wege laden sogar zu einem Ausflug an den See. In Seenähe, auf den weiten Feldern und an kleinen Bruchlöchern entlang der Wege rasten viele Wintervögel. Wenn man aufmerksam hinhört und sich bewegt lassen sich auch Rehe, Damwild, Hase und Fuchs beobachten.

Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal

Singschwäne, Singschwantage Nationalpark Unteres Odertal

Achtung! Leider gibt es schlechte Neuigkeiten. Die Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal finden in diesem Jahr nicht statt! Mehr dazu hier.

Zum 14. mal lädt der Nationalpark Unteres Odertal in diesem Jahr zu den Singschwantagen nach Criewen ein. Vom 31. Januar bis zum 02. Februar können sich Besucher und Gäste über Aussehen, Lebensweise und die Verbreitung dieser nordischen Schwanenart informieren. Auch viele Mythen und Sagen ranken sich um diese Vögel, die bei unseren Vorfahren als Tier der Reinheit und des Lichts galten. Für die Kelten war er mit der Sonne verbunden und wurde in ägyptischen Pyramiden als geschnitzte Grabbeilage gefunden.

Dem bekannten Höckerschwan ähneln sie in Größe und dem Gefieder, allerdings sind sie durch den gelb-schwarzen Schnabel und dem Gesang zu unterscheiden. Die Brutplätze des Singschwans befinden sich im nördlichen Europa und erstrecken sich nach Osten bis zum Stillen Ozean. Im Winter ziehen die imposanten Vögel bis nach Mitteleuropa und eben auch in den Nationalpark Unteres Odertal, der für die majestätischen Singschwäne eines der wichtigsten Winterquartiere ist. Von Oktober bis in den April sind sie hier an allen eisfreien Wasserflächen anzutreffen, in manchen Jahren bis zu 1.500 Vögel.

„Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal“ weiterlesen

Advent & Weihnachtsmärkte

Über die Sommermonate benötigt die Uckermark ja nicht viel „Bling Bling“. Die weite Landschaft, die vielen Naturbadestellen und die unzähligen Möglichkeiten für einen Ausflug oder die langen Ferien im Grünen vor den Toren Berlins mit der ganzen Familie sprechen einfach für sich.

Winterlandschaft Uckermark, Foto: Alena Lampe

Rund um die Weihnachtszeit „verwandelt“ sich die Region in den letzten Jahren immer mehr in eine wahre Winter-Weihnachts-Region. Kleine Adventsausstellungen mit handgemachtem Allerlei, schöne Märkte mit regionalen Produkten oder ganz viel weihnachtliches Programm in den Städten…

Adventszauberdorf Fürstenwerder

Zum zweiten Mal wird Fürstenwerder in der Nordwestuckermark zum „Adventszauberdorf“. Das ganze Dorf wird mit kleinen Lichtern sanft erleuchtet und weist so den Besuchern den Weg durch den kleinen Ort. Ein kleiner Markt mit regionalen Produkten und das Café & Restaurant „Else Förster“ laden an den Heimatstuben zu einem Besuch ein. In den Heimatstuben lädt die Ausstellung auf eine Art Zeitreise in die Vergangenheit. Altes Spielzeug und eine Vielzahl von weihnachtlichen Ausstellungsstücken versetzt die Museumsgäste in vergangene Zeiten. Märchen lesen und der Besuch des Weihnachtsmannes zählen zu den Höhepunkten dort. In der Kirche, in den zahlreichen Ateliers der Künstler und Kunstschaffenden und natürlich der Buchladen und das Antiquariat von Nils Graf lässt sich zudem der Advent in Fürstenwerder erleben.

Programmauszug Adventsmarkt Fürstenwerder

Advent, Weihnachtsmärkte und Termine:

  • An allen vier Adventswochenenden: Advent im Café Eigen-Art ab 14 Uhr, Wichmannsdorf
  • An allen vier Adventswochenenden: Weihnachtsmarkt 10-17 Uhr, Marstall Boitzenburg
  • 27.11.19 – Adventsmarkt ab 16-21 Uhr, Traumseife in Lübbenow (Uckerland)
  • 29.11.19 – Adventskonzert mit kulinarischem Basar ab 18 Uhr, Dorfkirche Flemsdorf
  • 29.11.19 – Adventsmarkt Waldhofschule 10-16 Uhr, Templin
  • 29.11.19 – Adventsmarkt 18-22 Uhr an der Klosterruine in Gramzow
  • 29.11.19 – Adventskonzert 18 Uhr, Kirche Flemsdorf
  • 30.11.19 – Tannenbaumfest in Wollin bei Eickstedt
  • 30.11.19 – Weihnachtsmarkt ab 14 Uhr an der Gaststätte in Göritz
  • 30.11.19 – Weihnachtsmarkt Freiwillige Feuerwehr Landin
  • 30.11.19 – Weihnachtsmarkt, Melzow
  • 30.11.19 – Adventsmarkt 13-19 Uhr „Mittenmang im Adventszauberdorf“, Fürstenwerder
  • 30.11.19 – Adventssingen, Kirchplatz Schwedt
  • 30.11.19 – Martinsmarkt an den Uckermärkischen Bühnen, Schwedt
  • 30.11.19 – kleiner Adventsmarkt 16 Uhr, mit regionalen handgemachten Produkten, Lagerfeuer, Adventsbastelei und Live Musik, Alte Schule Stegelitz
  • 30.11./01.12.19 – Advent im Dominikanerkloster 11-18 Uhr, Kreuzgang & Friedgarten, vorweihnachtliche Einstimmung mit Kunsthandwerk, Leckereien und ausgesuchtem Allerlei zum Probieren, Staunen & Stöbern, Prenzlau
  • 30.11./01.12.19 – Adventsmarkt von 13-18 Uhr auf dem Hof der Landmanufaktur „Königin von Biesenbrow“, Biesenbrow
  • 01.-20.12.19 Lychener Adventskalender
  • 01.12.19 – Traditionelles Adventskonzert der Schwedter Chöre in der evangelischen Kirche, Schwedt
  • 01.12.19 – Weihnachtsmarkt ab 14 Uhr, Dorotheenhof Mescherin
  • 01.12.19 – Adventsmarkt 10-18 Uhr, Töpferhof Jakobshaben
  • 01.-15.12.19 – Prenzlauer Weihnachtsmarkt
  • 01.12.19 – Rolandfest ab 14 Uhr, vor der Kirche Potzlow
  • 01.12.19 – Weihnachtsmarkt, Kirche Passow
  • 01.12.19 – Adventsmarkt ab 14.30 Uhr in der Turnhalle, Mittenwalde
  • 05.-08.12.19 – Schwedter WinterMärchenMarkt, täglich ab 11 Uhr mit traditionellem Winter-Kino-OpenAir „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ am 07.12.
  • 05.-08.12.19 – Angermünder Gänsemarkt
  • 06.-08.12.19 – Kinderweihnachtsmarkt von 10-19 Uhr, Städtischen Werke Angermünde
  • 07./08.12.19 – Nikolausfahrten am Eisenbahnmuseum Gramzow     
  • 07.12.19 – Nikolaustanz im Kuhstall, Eickstedt
  • 07.12.19 – Adventskonzert 14 Uhr, in der Kirche Criewen
  • 07.12.19 – Weihnachtsmarkt ab 14 Uhr, Seehausen
  • 07.12.19 – Adventskonzert um 16 Uhr, Schloss Wartin
  • 07.12.19 – Weihnachtsmarkt auf dem KaRo-Hof ab 18 Uhr, Schmiedeberg
  • 07.12.19 – Adventssingen und kleiner Weihnachtsmarktum 15 Uhr, Kirche Schmargendorf
  • 08.12.19 – Adventsfrühstück von 9-12 Uhr im Hotel garni „Zum Eichwerder“, Templin
  • 08.12.19 – Krippenspiel um 16 Uhr in der Carmzower Kirche
  • 08.12.19 – Adventsvorführung 15-17 Uhr, in der Reithalle Lychen
  • 08.12.19 – Weihnachtszauber mit Konzert 12-18 Uhr, Café Flammerie Templino, Templin
  • 08.12.19 – Weihnachtskonzert Boitzenburger Landchor 16 Uhr, Kirche Boitzenburg 
  • 13.-22.12.19 – Templiner Weihnachtsmarkt
  • 13.12.19 – Bundeswehrorchester, ab 17 Uhr in der Brüssower Kirche, einige Stände auf dem Weihnachtsmarkt sind geöffnet
  • 14.12.19 – Brüssower Weihnachtsmarkt, ab 14 Uhr auf dem Gelände der Kirche
  • 14.12.19 – Weihnachtsmarkt ab 14 Uhr, Warnitz
  • 14./15.19 – Märchenexpress der NEB, Templin Bahnhof
  • 15.12.​19 – Weihnachtstreiben ab 14 Uhr in der Schmöllner Kirche
  • 14./15.12.19 – Weihnachtsmarkt „Grüne Weihnachten“ 11-17 Uhr, NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle
  • 14./15.12.19 – Adventsmarkt 11-18 Uhr, Handwerkerhof Thomsdorf
  • 15.12.19 – Weihnachtsmarkt ab 13 Uhr, Kirchplatz der St.-Johanneskirche Lychen
  • 15.12.19 – Weihnachtsmarkt auf Gut Kerkow von 12-17 Uhr, Kerkow
  • 22.12.19 – Waldweihnacht im Stadtforst Prenzlau, Gerswalde OT Buchholz
  • 22.12.19 – Weihnachtskonzert um 16 Uhr in der Klockower Kirche
  • 31.12.19 – Silvesterspaziergang um Fürstenwerder, 15.30 Uhr, Treff: Heimatstube
  • 31.12.19 – Architekturspaziergang rund um Boitzenburg, 14 Uhr, Gasthof zum grünen Baum

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