Was willst Du aus der Uckermark sehen?

Tourism for Future Videodreh flusslandschaft reisen Foto Silke Rumpelt

Wir waren überrascht und natürlich auch sehr glücklich, wie gut unsere monatliche Serie „Tourism for Future“ im letzten Jahr angekommen ist. Das Format sollte in erster Linie Menschen erreichen die selbst in der Uckermark leben. Ihnen zeigen wen und was es in der Nachbarschaft gibt und vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß geben, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Zudem sollten andere Anbieter und politische Entscheidungsträger einen Einblick in die Unternehmensphilosophie, die vorhandenen Angebote und die Ansätze für einen zukunftsfähigen Tourismus bekommen.

Die 12 Videos der Serie findest du hier: Tourism for Future Übersichtsseite

Gerne hätten wir aber noch etwas mehr Feedback von Dir. Welches Video hat dir am besten gefallen? Welches war am interessantesten und bei welchem hattest du vielleicht sogar einen Aha-Moment. Freuen würden wir uns, wenn du hier einen Kommentar hinterlässt, es uns über die Sozialen Netzwerke mitteilst oder vielleicht ganz klassisch eine Mail schreibst.

Vielleicht interessiert dich aber auch etwas ganz anderes aus der Uckermark. Wir sammeln gerade Ideen dazu was wir in einer neuen Videoserie zeigen könnten und hier stehen wir allen Ideen ganz offen gegenüber. Was wurde noch nicht beleuchtet, hinterfragt, gezeigt? Möchtest du noch weitere Anbieter sehen oder lieber bestimmte Themen vertiefen? Interessiert dich, ob auch andere Unternehmer wie der Bäcker oder Handwerker vom Tourismus profitieren?

Schreib uns deine Anregungen per E-Mail an info@tourismus-uckermark.de

Gutshof Kraatz – Tourism for Future

Das letzte Video der Serie „Tourism for Future“ gibt einen Einblick hinter die Kulissen vom Gutshof Kraatz, Partnerbetrieb des Naturparks Uckermärkische Seen in Nordwestuckermark. 

Edda Müller und Florian Profitlich sind Zuzügler aus der Stadt und Quereinsteiger. Sie haben einen alten Gutshof wieder zum Leben erweckt und ihr eigenes quasi einmal auf den Kopf gestellt. Eine Kelterei, die Weinschänke und zwei Ferienwohnungen sind über die Jahre auf dem Gutshof Kraatz entstanden. 

Müller und Profitlich produzieren hochwertige Obstweine und -säfte. Sie wirtschaften getreu dem Motto: Schutz durch Nutzung. Geschützt werden dabei die Kulturlandschaft der Uckermark mit ihren Streuobstwiesen und die genetische Vielfalt der alten Sorten. Doch die Klimaveränderungen machen den Bäumen zu schaffen. Wassermangel und Spätfröste gefährden die Ernte. Profitlich setzt auf Vielfalt im Sortiment. Für die Produkte werden mittlerweile nicht nur 30 alte Apfelsorten, sondern auch Pflaumen, Birnen und Quitten verarbeitet. 

Edda Müller bringt im Restaurant „Weinschänke“ den Wein an den Mann – oder die Frau. Dazu eine wechselnde Speisekarte, die vorwiegend regionale, saisonale und Bio-Produkte enthält. Im Gespräch erklärt sie, wo die Regionalität an Grenzen stößt und warum gute Produkte ihren Preis wert sind. 

Mit seinem Konzept ist der Gutshof Kraatz Partner von Slow Food Deutschland. 2013 wurde er zudem mit dem Klimasonderpreis und 2016 mit dem Tourismuspreis des Uckermärkischen Tourismusverbandes ausgezeichnet. 

Die tmu GmbH hat in 2020 insgesamt 12 Tourismusunternehmen in der Uckermark vorgestellt, um interessierten Bürgern, anderen Anbietern und politischen Entscheidungsträgern einen Einblick in die Unternehmensphilosophie, die vorhandenen Angebote und die Ansätze für einen zukunftsfähigen Tourismus zu geben. Was hat Ihnen gefallen? Worüber möchten Sie mehr erfahren? Was wurde noch nicht beleuchtet, hinterfragt, gezeigt? Möchten Sie noch weitere Anbieter sehen oder lieber bestimmte Themen vertiefen? Interessiert Sie, ob auch andere Unternehmer wie der Bäcker oder Handwerker vom Tourismus profitieren? Schreiben Sie Ihre Anregungen per E-Mail an info@tourismus-uckermark.de Die Ideen fließen in eine neue Videoserie für 2021 ein. 

Quittengelee selber herstellen

Die Quitten haben wir schon vor drei bis vier Wochen von den Bäumen geerntet. Der Ertrag war in diesem Jahr sehr gut. Die reifen Quitten duften schön süßlich und fruchtig. Da bekommt man richtig Lust Quittengelee einzukochen. Und so wirds gemacht:

Als erstes müssen die Quitten geputzt werden. Am einfachsten geht das mit einer Gemüsebürste und Wasser. Wer seinen Saft für das Gelee mit einem Entsafter zieht, der sollte den gesamten Flaum der Quitten entfernen, dann kann die Schale beim entsaften dran bleiben. Das Kerngehäuse und die Blüte solltet ihr trotzdem entfernen.

Wir haben den Saft per Einkochen gewonnen. Hierzu haben wir rund 1 – 1,5 Kilo Quitten geschält, das Kerngehäuse entfernt und grob in Stück geschnitten. Die Quitten haben wir dann mit ca. 1,2 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht und anschließend ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Den gewonnen Sud haben wir dann durch ein Sieb und ein Baumwolltuch passiert. Übrig bleiben rund 800 ml Quittensaft zur weiteren Verwendung.

Für ein Gelee benötigt man 750 ml abgekühlten Fruchtsaft und z. B. 500 Gramm Gelierzucker 2:1. Beides wird vermengt, unter Rühren zum Kochen gebracht und 4 Minuten köcheln gelassen. Dann die Gelierprobe durchführen und heiß in sterile Schraubgläser abfüllen. Fertig!

Tipp: Sollte der Saft nicht ausreichend sein, könnt ihr auch gern mit Apfelsaft oder anderen Fruchtsäften auffüllen. Ebenso kann man Ingwer oder Zitrone mit dazugeben.

Liesje Trecking – Tourism for Future

Liesje Trecking

In unserer Serie „Tourism for Future“ stellen wir nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen in der Uckermark vor. In der letzten Folge waren wir mit flusslandschaft reisen auf Kanutour im Nationalpark Unteres Odertal. In der Folge für November haben wir auch ein besondere Art der Fortbewegung gewählt und sind in den Planwagen gewechselt zu Liesje Trecking.

Wer im Sommer im Gerswalder Raum unterwegs ist, hat sie sicher schon einmal gesehen, die Planwagen von Liesje Trecking. Stämmige Kaltblutpferde ziehen die rustikalen Fuhrwerke gemächlich die Dorfstraßen und Feldwege entlang. Kutscher kann jeder werden, der sich auf Minimalismus, Natur und das Tempo von 1 PS einlässt.

Nadin Halser ist die Gründerin von Liesje Trecking und stand der tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH für ein ausführliches Gespräch an ihrem Stützpunkt in Friedenfelde zur Verfügung. 2016 hat sie das Planwagengeschäft übernommen, in dem sie vorher schon viele Jahre gearbeitet hatte. Seitdem ist viel passiert: Zu den Planwagenfahrten sind die Tageskutschfahrten und das Pferdwandern hinzugekommen. Seit kurzem können Gäste in einfach aber funktional eingerichteten Unterkünften auf dem Platz in Friedenfelde übernachten. Dort erwarten sie dann auch eine Komposttrenntoilette, die ganz ohne Wasser funktioniert, das Nimm-mich-Regal, in dem Lebensmittel die übrig bleiben, untereinander getauscht werden können sowie Bio-Grillfleisch aus der Uckermark. Für den Vorzeigecharakter im Bereich Regionalität und Nachhaltigkeit erhielt Liesje Trecking 2018 den Uckermärkischen Tourismuspreis. Aber auch für Nadin Halser war 2020 anders als die Jahre davor. „Das Corona-Jahr war Fluch und Segen zugleich,“ sagt sie, „das Geld aus der Vorsaison und jetzt aus der Nachsaison fehlt. Aber durch den Urlaub im eigenen Land sind auch viele Erstbesucher in die Uckermark gekommen. Die Anzahl der Tageskutschfahrten hat sich beispielsweise verdreifacht.“

flusslandschaft reisen – Tourism for Future

In unserer Serie „Tourism for Future“ stellen wir nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen in der Uckermark vor. In dieser Folge stellen wir euch flusslandschaft reisen vor. Das Ein-Frau-Unternehmen von Frauke Bennett bietet u.a. geführte Kanutouren im Nationalpark Unteres Odertal und im angrenzenden polnischen Landschaftsschutzgebiet an.

Das Untere Odertal ist der einzige Flussauen-Nationalpark Deutschlands und zählt zu den artenreichsten Lebensräumen. Zu entdecken gibt es jede Menge: Schwimmfarn, Süßwasserkorallen, schwimmende Ringelnattern, Flussperlmuscheln. Auf den Kanutouren werden aktuelle Themen wie Klimawandel, Gewässer- und Moorschutz in einer Flussaue anschaulich gezeigt und mit den Teilnehmern auch diskutiert.

Frauke Bennett profitiert von der Natur und dem Naturschutz und macht es zu ihrem Geschäftsmodell. „Ohne den Nationalpark gäbe es flusslandschaft reisen so sicher nicht“, sagt sie ganz klar. Damit das so bleibt und ihr Konzept auch langfristig aufgeht, übernimmt sie selbst Verantwortung: angefangen bei den Kanus, die regelmäßig gepflegt und auch selbst repariert werden, Paddel aus Holz statt aus Plastik, fortlaufende Anpassung der Routenführung um sensible Bereiche wie z.B. Vogelbrut zu umfahren. Den Gästen empfiehlt sie die Anreise mit Bahn und Rad. Nur das Dieselfahrzeug für den Kanutransport soll in Zukunft durch eine umweltfreundlichere Variante ersetzt werden. Schritt für Schritt nachhaltiger werden, ist auch hier das Motto.

Treffen der Akteure Offene Gärten Uckermark [Gastbeitrag]

Trotz widriger Umstände (Corona) kam es zu einem Treffen im Garten der Familie Graumann in Damitzow – natürlich unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Wir waren nicht so zahlreich erschienen. Aber die, die da waren, zeigten viel Interesse an dem Garten und der Geschichte des Hauses. Herr Graumann hieß alle in seinem Garten in Damitzow herzlich willkommen.

Damitzow ist ein Ortsteil von Tantow. Auf einer Größe von über 3.000m² gärtnert die Familie. Mit viel Enthusiasmus erklärte Herr Graumann uns sein Vorhaben. Viel Mühe steckte bereits in dem Erreichten. Wir alle wissen, wie schwer es ist, Flächen zu kultivieren und allem ein Gesicht zu geben, das auch den Besuchern und einem selbst gefällt. Zu diesem Gartenobjekt gehört auch noch eine alte Pferdehalle, hier gab es auch viel zu sehen.

Bei einer Kaffeerunde erzählte Herr Graumann viel über die Geschichte des Landhauses Damitzow. Sein Bemühen ist darauf gerichtet, für die Gegend einen geselligen Kulturtreff zu gestalten. Viel Arbeit und Mühe liegt schon hinter ihm, aber viel bestimmt auch noch vor ihm. Besonders wirkten seine zahlreichen Topfpflanzen, die er auf einer breit ausladenden Fläche gut in Szene gesetzt hatte. Versucht wurden alte Gartenstrukturen wieder zum Leben zu erwecken, dies ist auch an einigen Stellen sehr gut zu erkennen.  Leider fing es bei unserem Gartenrundgang zu regnen an. So mussten wir ihn dann auch etwas kürzer halten.

Ein sehr schön gelegener See grenzt an dieses Grundstück. Bestimmt ist es bei sommerlichem Wetter hier sehr idyllisch. Herr Graumann beschrieb auch den Kampf, denn er mit den Bibern hat. So possierlich diese Bewohner auch sind, er muss sie aber von seinem Grundstück fernhalten, sonst richten sie zu viel Schaden an.

Bei unserem Treffen legten wir auch die neuen Termine für 2022 fest. Wir haben uns gemeinschaftlich für den 28./29.05.2022 und den 17./18.09.2022 entschieden.

Wir unterhielten uns auch untereinander zu den verschiedensten Fragen der Gartenkultur. Es ist ein Thema was uns schon über viele Jahre alle beschäftigt. Im Sinne aller, hoffen wir auf ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2021 zu unserem Jubiläumsjahr „10 Jahre Offene Gärten in der Uckermark“!

Landschaftsgarten Christianenhof
Erwin und Regina Klaus
+49 39852 3699
rueklaus@t-online.de

Wassermühle Gollmitz – Tourism for Future

In unserer Serie „Tourism for Future“ stellen wir nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen in der Uckermark vor. Wir bleiben in dieser Folge bei den Beherbergungsbetrieben und stellen diesmal Jana und Kai Rogozinski von der Wassermühle Gollmitz im Naturpark Uckermärkische Seen vor.

Der Drehtag: Ein Freitagmittag, Ende August. Ein kompletter Ferienwohnungswechsel steht an, d.h. morgens vier Abreisen, nachmittags vier Anreisen, dazwischen putzen, aufräumen, alles frisch herrichten – und das Interview aufnehmen. Kai Rogozinski nimmt es gelassen. Schnell ist ein lauschiges Plätzchen am Strom, der direkt an der Mühle entlang fließt, gefunden. Als Berliner war Rogozinski auf der Suche nach einer Mühle. Hier in der Uckermark hat er die Wassermühle Gollmitz gefunden und größtenteils selbst restauriert. Altes erhalten, ist sein Motto. Natürliche Baustoffe wie Holz und Lehm geben dem historischen Bauwerk Harmonie.

Die Interviewerin Silke Rumpelt (tmu GmbH) verbindet mit dem Objekt ein ganz persönliches Erlebnis: „Auf Diplomarbeitsrecherche nach historischen Mühlen in der Uckermark traf ich auf die Wassermühle Gollmitz. Damals, 2004, war es eine einzige Baustelle, die Restaurierung voll im Gange. Ich glaube, auch Kai Rogozinski hatte sich zu der Zeit in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, welches Kleinod einmal daraus entstehen würde.“ Und das ist es in der Tat: ein denkmalgeschütztes Objekt liebevoll saniert mit vier Ferienwohnungen, einem Veranstaltungsraum im historischen Mühlenambiente, ein großer Garten mit Sitz- und Rückzugsmöglichkeiten, eine Sauna im Gartenhäuschen und nicht zuletzt ein sich drehendes Wasserrad, das regenerativen Strom für das Haus produziert. Neben dem klassischen Urlaub werden Events wie die Mühlenkonzerte, Kurse wie das Bierbrauen und seit kurzem auch Trauungen im Mühlenraum angeboten. 2010 gab es dafür den Uckermärkischen Tourismuspreis. Seit 2012 ist die Wassermühle Partner im Netzwerk Ferien für‘s Klima. Und am Ende des Interviews stehen auch schon die ersten neuen Gäste vor der Tür…

Ferienhof „Zur Tabakblüte“ – Tourism for Future

Ferienhof zur Tabakblüte, Friedrichsthal

In unserer Serie „Tourism for Future“ stellen wir nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen in der Uckermark vor. Diesmal führt sie uns ganz in den Osten der Uckermark.

Auf dem Ferienhof „Zur Tabakblüte“ verbinden sich Tourismus und Landwirtschaft in idealer Weise. Heidi und Jens-Uwe Dietrich leben in 4. Generation auf dem Hof in Friedrichsthal, gut 10 km nördlich von Schwedt. Von drei Seiten umschließt der Nationalpark Unteres Odertal den beschaulichen Ort und prägt damit das Leben der Dietrichs. Ganzer Stolz der gelernten Landwirte ist die kleine Herde tiefschwarzer Robustrinder der Rasse Black Welsh. Im Sommer grasen sie auf den Weiden im Nationalpark, im Winter fressen sie das Heu, welches Dietrich gemäß der Vogelschutzvorgaben der Nationalparkverwaltung mäht.

Im früheren Stall, wo auch Tabak und Heu lagerten, wurden drei Ferienwohnungen eingerichtet, rustikal mit viel Holz. „Den Gästen die Natur näherbringen sei ihr wichtig“, sagt Heidi Dietrich, „…aber viele erkennen sie nicht mehr selbst. Man muss sie ihnen zeigen.“ Jens Dietrich hat sich weitergebildet und bietet den Gästen nun als zertifizierter Natur- und Landschaftsführer verschiedene Touren an: Eisvogel, Biber, Wiesenbrüter – alles direkt hinter dem Hof. Ein Besuch bei den Rindern steht natürlich auch auf dem Programm. „Ich wünsche mir eine größere Wertschätzung der Landwirtschaft“, sagt Jens Dietrich. Er selbst trägt dazu bei: Neben der artgerechten Haltung steht die Direktvermarktung des Fleisches im Mittelpunkt. Ihn freut besonders, dass nicht nur die Gäste, sondern auch die Uckermärker selbst in seinem Hofladen einkaufen.

Die größte Herausforderung der Dietrichs ist, „immer am Ball zu bleiben und sich neu erfinden.“ Ihre neueste Erfindung: alte Traditionen aufgreifen und ein 4-Tages-Programm schnüren – fertig sind „Die Tabaktage“. Natürlich dürfen die Teilnehmer auch selbst Tabak ernten und zum Trocknen auffädeln. Auch bei Familie Dietrich ist die Corona-Krise nicht spurlos vorbeigegangen. Buchungen wurden über Wochen storniert. Derzeit wird keine Frühstücksversorgung angeboten. „Die Angst, dass man schließen muss oder gar selbst erkrankt, sitzt einem im Nacken.“, gibt Heidi Dietrich zu bedenken. Doch die aktuell hohe Nachfrage bei Übernachtungen stimmt positiv. Auch das Fleisch der letzten Schlachtung ging weg wie warme Semmeln.

Unterwegs mit dem Hund in der Uckermark

Hund in der Uckermark

Für Hundebesitzer sind ihre Vierbeiner nicht einfach nur Haustiere, sondern vollwertige Familienmitglieder. Das wird natürlich bei der Urlaubsplanung berücksichtigt – egal ob Jahresurlaub oder Wochenendausflug. Die Uckermark ist mit ihren endlosen Feldern, Wälder und über 500 Seen ein Paradies für Hundebesitzer. Wandern, Radfahren oder ein Tag am See – in der Uckermark können Hund und Rudel ausgiebig entspannen.

Bei vielen Anbietern in der Uckermark sind Haustiere herzlich Willkommen. Folgende hundefreundliche Anbieter in der Uckermark können wir unter anderen empfehlen:

+ Urlaub mit Hund @Dreesch7
+ Rote Scheune Fergitz mit Hund
+ Campingplatz & Ferienhäuser Am Dreetzsee mit Hund
+ Landhof Arche mit Hund
+ Stadtsee Pension Templin mit Hund
+ Ferienhaus „Sonnenhof“ Blankenburg mit Hund

Wer seine Unterkunft in der Uckermark mit Hund gefunden hat, der fragt sich bestimmt, was es für Ausflugsmöglichkeiten gibt. Ganz beliebt sind kurze Wanderungen oder Tagestouren mit dem Hund. Bei über 500 Seen in der Region verlaufen fast alle unsere Vorschläge direkt an einem See oder in Seenähe – Abkühlung muss sein! Wir können unter aderem folgenden Wandertouren mit Hund empfehlen:

+ Rundweg um den Blankenburger See
+ Seerundweg Brüssow
+ Kleiner Boitzenburger
+ Weg der Auenblicke
+ Um den Templiner Stadtsee
+ Rundweg um den Großen Peetzigsee

Wer nicht um den See Wandern möchte, sondern einen ganzen Tag am Wasser verbringen möchte, der findet in der Uckermark auch viele Hundebadestellen. Z.B.     in Prenzlau die Hundebadestelle an der Uckerpromenade gegenüber vom Uckerstadion, in Brüssow verschiedene wilde Badestellen u. a. die alte Wasserentnahmestelle der Feuerwehr und das Hohe Ufer gegenüber der Badeanstalt, in Angermünde die wilden Badesstellen am Peetzigsee, Wolletzsee zwischen Strandbad und dem Ort Wolletz und an der Uferpromenade, am Mündesee bei Dobberzin und am Petschsee, in Templin am Lübbesee ca. 150 m rechts neben dem Sandstrand des AHORN Seehotels, in Lychen dürfen Hunde überall im See baden (außer an ausgewiesenen Badestellen), am Dreetzsee Thomsdorf ca. 300 m links neben dem Gelände des Campingplatzes mit Liegewiese (direkt am Märkischen Landweg) sowie ca. 200 m rechts neben dem Gelände des Campingplatzes am Dreetzseerundweg und in Blankenburg die ausgewiesene Hundebadestelle mit Liegewiese und Sitzmöglichkeiten.

Weiterhin gibt es zahlreiche Freizeit- und Ausflugstipps mit dem Hund: wie wäre es z.B. mit einem Besuch des Tierparks Angermünde mit dem Hund, einem Besuch im Naturerlebnis Uckermark in Prenzlau, einer Fahrt mit der Draisine oder dem Besuch der Westernstadt El Dorado bei Templin. Und auch einige der Offenen Gärten, welche wieder am 05. und 06. September 2020 öffnen, können mit dem Hund besucht werden.

Diese und noch viele weitere Freizeit- und Ausflugstipps, Wandertouren sowie Unterkünfte findet ihr unter :
https://www.tourismus-uckermark.de/unterwegs/mit-dem-hund.html.

NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle – Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Für den Juli haben wir die Blumberger Mühle besucht. Das NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle ist das Hauptinformationszentrum für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und seine Umgebung.

Nach den anfänglichen Meinungen, ob ein Besucherzentrum auf der grünen Wiese funktionieren kann, zeigen die Verantwortlichen, die Stadt Angermünde und die Gästezahlen ganz klar, dass die Blumberger Mühle mit seinen Angeboten zur Stadt und der Region gehört.

Das Infozentrum hat sich zu einem strategisch guten und beliebten Ausgangspunkt für die Reiseregion entwickelt. Durchgängige Öffnungszeiten, wechselnde Ausstellungen und attraktive Veranstaltungsformate ziehen immer mehr Besucher nach Angermünde und in das Besucherzentrum. Hier wird auf sehr anschauliche Weise und mit vielen thematischen Schwerpunkten die Arbeit und Funktion von Naturschutz gezeigt und gelebt. Das riesige Freigelände, spannende Angebote für Groß und Klein und auch das gastronomische Angebot machen den Ausflug dorthin zu einem erlebnisreichen Tag für die ganze Familie. Dass Nachhaltigkeit von Gästen ganz bewusst nachgefragt wird, unterstreicht auch Elisa Bethker Pressesprecherin der Blumberger Mühle. Unsere Angebote richten sich nach aktuellen Themen und Fragestellungen, aber natürlich wollen wir auch unsere Gäste sensibilisieren und ihnen etwas für zu Hause mitgeben. Das Unternehmensleitbild mit der Überschrift „Einsichten in ökologische, ökonomische und soziokulturelle Systeme vermitteln“ unterstreicht die Arbeit der Blumberger Mühle.