Traditionelles Gartentreffen zwischen Sommer- und Herbsttermin im Internet-Rosengarten am Pfarrhaus in Hetzdorf [Gastbeitrag]

Gartentreffen

Am 21.08.2021 trafen wir uns traditionsgemäß in der Hälfte des Gartenjahres bei einem unserer Mitglieder. Dieses Mal waren wir in Hetzdorf im Internet- Rosengarten am Pfarrhaus. Wir wurden sehr liebevoll empfangen. Schon an der Haustür wurden wir von einem Aufsteller begrüßt. Sehr viel Liebe und Mühe wurde in die Vorbereitung gesteckt. Im Gemeinderaum wartete auf uns eine großzügige Kaffeetafel, die von Frau Büscheck und ihrer fleißigen Hilfe, hergerichtet war.  Leider konnten wir nicht alle Plätze füllen, denn einige, die sich angemeldet hatten, kamen leider nicht.

Bei Kaffee und Kuchen entwickelte sich ein lockeres Gespräch rund um den Garten. Wie dieses Jahr das Wetter das Wachstum im Garten beeinflusst hatte, die Größe der Kartoffeln, sind die Gartentermine richtig gewählt u. v. m. Unter Gärtnern wird es nicht langweilig und der Gesprächsstoff geht nicht aus.

Die Gartenbesichtigung war für uns auch interessant, denn ein Internet- Garten ist einmalig. Die Planung für diesen außergewöhnlichen Garten wurde durch Frau Lorenz, ein ehemaliges Mitglied in unserer Aktion „Offene Gärten UM“, übernommen. Sie und ihr leider schon verstorbener Ehemann, hatten in Dolgen einen wunderschönen Garten. Auch in diesem Garten in Hetzdorf war Frau Lorenz Handschrift erkennbar. Viele seltene Rosensorten konnten wir bestaunen. Rosen, die einmal im Jahr blühen und mehrfach im Jahr blühende. Kletterrosen, Busch- und Beetrosen, Wildrosen, alte Rosensorten usw. Meistens beschriftet, wer der Stifter ist und war. Für Rosenfreunde eine wahre Pfundgrube. Wir nahmen uns viel Zeit und gingen von Sorte zu Sorte. Auch wenn der Rosengarten noch wachsen würde, gäbe es dafür ausreichend Platz.

Anschließend gingen wir noch in die Kirche von Hetzdorf. Sie stammt aus dem Mittelalter und ist ein imposanter Bau aus behauenen Feldsteinen mit einem passenden Glockenturm dazu. Sie stammt aus der frühen Zeit der Gotik. Am Eingang sind romanische Elemente noch sichtbar. Der dreigeschossige Altaraufsatz aus der Zeit der Renaissance ist reich verziert. In der Kirche gab es noch eine Bilderausstellung von einer Neubrandenburger Künstlerin.

Es war ein sehr schöner Nachmittag mit vielen Fassetten der Kunst. Gartenkunst, Bildende Kunst und sakrale Kunst mit Kunstgeschichte des Mittelalters und Architektur aus dieser Zeit.

Wir danken den beiden Initiatorinnen des Nachmittags und freuen uns schon auf das nächste Treffen im Jahr 2022 bei dem Ehepaar Penzel in Beenz in der Gemeinde NWU.

Geschrieben von Regina Klaus.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
✆ +49 39852 3699
rueklaus@t-online.de

26. Brandenburger Landpartie

Die Tradition der Brandenburger Landpartie gibt es seit 1994 in Brandenburg. Sie hat viele Facetten: Es ist Erntezeit für Spargel und Erdbeeren, Backöfen werden angeheizt für Brot und frischen Kuchen, alte und neue Landtechnik kann entdeckt werden, es gibt vielfältige Hof- und Dorffeste, Stallführungen oder Feldrundgänge, Kutsch- und Radtouren und vieles mehr. Ställe und Gärten, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens. Die Besucher können direkt vor Ort Traditionen erleben und regionale Produkte genießen. Landwirtschaft zum Anfassen…das macht den Reiz unseres Landes aus.

Folgende Betriebe öffnen in der Uckermark am 12. und/oder 13. Juni:

  • Historische Windmühle Greiffenberg am So 11-17 Uhr
  • VERN Verein zur Erhaltung & Rekultivierung von Nutzpflanzen e. V. Greiffenberg am Sa 10-16 Uhr
  • Gut Kerkow Sa 10-18 Uhr, So 10-18 Uhr
  • Haus Lichtenhain Sa 14-17 Uhr
  • Straußenhof Berkenlatten Sa 10-18 Uhr, So 10-18 Uhr
  • Kräutergärtnerei helenion Sa 10-18 Uhr, So 10-18 Uhr
  • Dreesch 7, kreative Ferien – kreatives Arbeiten Sa 10-17 Uhr, So 10-17 Uhr
  • Schul- und Heimatmuseum Schönermark Sa 11-17 Uhr, So 11-17 Uhr
  • Gasthof Pahl mit Bauerngarten Sa 10-20 Uhr, So 10-20 Uhr
  • Rosenhof Flemming Sa 9-18 Uhr, So 10-17 Uhr

Weitere Hofläden und Erzeuger regionaler Produkte unter www.tourismus-uckermark.de

Der Frühling ist da! [Gastbeitrag]

Seit dem Start des Blogs hat uns Frau Klaus immer rege unterstützt und Texte und Bilder geschickt zum Thema Offene Gärten Uckermark. Diese haben wir gerne hier geteilt und veröffentlicht und so freuen wir uns das sich jetzt auch Familie Klamann die Mühe machte und uns folgende Zeilen schrieb und einige Bilder mit schickte. Auch Frau Klaus schickte uns wieder ein paar Zeilen und Bilder, die wir hier gerne mit in diesen Beitrag einbinden. Viel Spaß.


Beitrag Familie Klamann

Liebe Gartenfreunde, es ist doch erstaunlich wie schnell sich die Natur verändert. Gerade hatten wir hier in der Uckermark Anfang März noch minus 16 Grad und endlich konnten die jüngsten Enkelkinder auch Schnee erleben. Man konnte sich also nur an den Blüten erfreuen, die im Zimmer ihre Pracht zeigen wie die Clivia oder das Brutblatt. Und dann Mitte März wagen sich die ersten Frühlingsblüher ans Licht. Das stimmt doch optimistisch in so vielfacher Hinsicht. Wir werden berichten wie es weiter geht!

Familie Klamann
Zier und Gemüsegarten
✆ +49 173 6424796
16278 Mark Landin OT Grünow


Beitrag Familie Klaus

Am 13./14.03.2021 von 11:00- 15:00 Uhr waren wir wieder bereit für unsere Gäste. Unser Motto war“ Der Frühling ist da“. Am Sonnabend spielte das Wetter überhaupt nicht mit. Es regnete, stürmte, war kalt und unfreundlich. 2 Besucher hatten sich verirrt. Sie kamen, als wir schon längst geschlossen hatten.  Unsere Frühjahrsblüherwiese bot einen traurigen Anblick. Die vielen Krokusse, Schneeglöckchen waren total geschlossen. Sie wollten sich nicht zeigen. 

Hatten wir den Termin zu früh angesetzt, ist das wirklich keine Freude in Frühjahrsgärten zu gehen? 

Uns kamen schon Zweifel, für das nächste Jahr! Aber dann kam der Sonntag!! Im Laufe des Vormittags, über Mittag und am frühen Nachmittag—-insgesamt waren es dann am Wochenende doch 20 Personen!!! Wir waren sehr zufrieden. Besucher, die sich freuten, endlich mal ein Ausflugsziel gefunden zu haben, begegneten uns. Sie stellten viele Fragen. Freuten sich über alles, was blühte. Waren sehr dankbar. Es wäre schön, wenn mehr Gärten, diesem Beispiel folgen würden, denn es wurde immer gefragt, wo man noch hinkönnte. Wir mussten sagen, dass es in dieser Gegend so etwas nicht gibt. Natürlich blühen um diese Jahreszeit keine Rosen, die Lieblingsblume der Besucher, aber gibt es nicht auch andere Sehenswürdigkeiten in einem Garten??? Die vielen Strukturen an den Bäumen, an den Sträuchern, der Garten in seiner Gesamtheit, die Wegeführung, Die Pflanzen, die auch jetzt in den Beeten noch ein Bild erkennen lassen, usw., das alles sind Erkenntnisse, die man im Sommer nicht gewinnen kann, wenn alles grün ist. 

Als wir dann am Abend die Besucherzahlen mit dem Vorjahr verglichen haben, merkten wir sogar, dass ein Anstieg zu verzeichnen war. 

Für das nächste Jahr haben wir nicht den Glauben an die garteninteressierten Besucher verloren, sondern am 15./16.01.2022 (Wie sieht ein im Herbst vorbereiteter Garten für den Winter aus?) und am 12./13.03.2022 wieder unser Thema (Der Frühlingsgarten) öffnen wir wieder unseren Landschaftsgarten in Christianenhof.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
✆ +49 39852 3699
rueklaus@t-online.de

Ei, Ei Osterei

Frühlingshafte Temperaturen, die Sehnsucht nach ein bisschen mehr Farbe in unserem Alltag und die „Anordnung“ zu hause zu bleiben… Wir versuchen das Beste daraus zu machen!

Mit etwas Glück und Mühe kramen wir die „alte“ Osterdeko raus und machen es uns auf dem Balkon, am Küchenfenster oder im eigenen Garten hübsch.

Neben der traditionellen Deko lassen sich aber auch prima immer wieder neue, schöne und vor allem selbstgemachte Dinge mit der ganzen Familie für sich und Freunde und Bekannte basteln.

  • Osterkörbchen basteln
  • Eier färben oder bemalen
  • Mobile mit frühlingshaften und/oder österlichen Motiven bauen
  • Osterschnecken backen

Oster-Menü to go

Unsere Gastronomen haben sich auch zum Osterfest was für uns überlegt. „Ostern to go“ lautet auch hier die Devise.

  • Wein und Teehaus Gotzmann Prenzlau
    Ostermenü: Menüangebot für Ostersonntag und Ostermontag Vorbestellung bis 31.03., Tel.: 03984 – 802075, Selbstabholung
  • BrauWerk Schwedt/Oder
    3-Gänge-Ostermenü von Karfreitag bis Ostermontag von 11-20 Uhr, Vorbestellung bis 01.04. Tel.: 03332 – 835790, info@schwedt-hotel.de oder unter Tante Emma aus Schwedt Shop, Selbstabholung oder Lieferung
  • Hotel Overdieck & Ovi’s Pub Prenzlau
    Individuelles Osteressen: regionale Produkte von der JPG Seelübe – Wild aus heimischen Wäldern, Prenzlauer Fischerei und Champgnonanba Trebesch.
    Bestellung bis zum 01.04. bis 12 Uhr unter Tel.: 03984 – 85660 oder 039853 – 2080, Abholung und Lieferung, Ostersonntag ab 11 – 19.30 Uhr, Lieferung möglich
  • Genussentdecker Lychen
    Abhol- und Lieferkarte und speziellen Ostermenü
    Für Ostern Bestellung bis zum 31.03.2021 Abholung jeweils zwischen 17.30 und 19 Uhr.
    Telefon: 0162 – 8552541

Ostern im Paket

Not macht bekanntlich erfinderisch! Um mit unseren Lieben trotzdem ein schönes Osterfest zu „feiern“ packen, wir einfach die Uckermark in ein Paket. Natürlich nur symbolisch. Viele regionale Produzenten und Künstler haben auch einen Online-Shop. Hier einfach die Produkte zusammenstellen und direkt der Familie, Freunden und Bekannten ein paar Ostergrüße aus der Heimat senden.

  • Gut Gollin Hofladen
    frisches Rindfleisch, Schlackwurst, Knacker aus 100% Rind, Rinderschinken, Wildschinken, Wurst im Glas, Marmelade, Honig, Käse, Gutscheine für das Baumhaushotel…
  • Q-Regio Online-Shop
    regionale Produkte, Wurstwaren, Käse, Molkereiprodukte, Marmeladen & Aufstriche, Getränke, Weine, Spirituosen.

Mehr immer auf unserer Online-Shop-Seite: https://www.tourismus-uckermark.de/online-shops.html

Rezepte

Zu Ostern gehört es traditionell dazu auch etwas leckeres zu backen. Wir finden Mohn-Pudding-Schnecken super lecker. Die kann man entweder mit einem Hefeteig backen oder einem Quark-Öl-Teig. Wir konnten uns nicht einigen welches Rezept besser schmeckt, daher haben wir beide verlinkt.

Wir wünschen euch Frohe Ostern!

Was willst Du aus der Uckermark sehen?

Tourism for Future Videodreh flusslandschaft reisen Foto Silke Rumpelt

Wir waren überrascht und natürlich auch sehr glücklich, wie gut unsere monatliche Serie „Tourism for Future“ im letzten Jahr angekommen ist. Das Format sollte in erster Linie Menschen erreichen die selbst in der Uckermark leben. Ihnen zeigen wen und was es in der Nachbarschaft gibt und vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß geben, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Zudem sollten andere Anbieter und politische Entscheidungsträger einen Einblick in die Unternehmensphilosophie, die vorhandenen Angebote und die Ansätze für einen zukunftsfähigen Tourismus bekommen.

Die 12 Videos der Serie findest du hier: Tourism for Future Übersichtsseite

Gerne hätten wir aber noch etwas mehr Feedback von Dir. Welches Video hat dir am besten gefallen? Welches war am interessantesten und bei welchem hattest du vielleicht sogar einen Aha-Moment. Freuen würden wir uns, wenn du hier einen Kommentar hinterlässt, es uns über die Sozialen Netzwerke mitteilst oder vielleicht ganz klassisch eine Mail schreibst.

Vielleicht interessiert dich aber auch etwas ganz anderes aus der Uckermark. Wir sammeln gerade Ideen dazu was wir in einer neuen Videoserie zeigen könnten und hier stehen wir allen Ideen ganz offen gegenüber. Was wurde noch nicht beleuchtet, hinterfragt, gezeigt? Möchtest du noch weitere Anbieter sehen oder lieber bestimmte Themen vertiefen? Interessiert dich, ob auch andere Unternehmer wie der Bäcker oder Handwerker vom Tourismus profitieren?

Schreib uns deine Anregungen per E-Mail an info@tourismus-uckermark.de

Gutshof Kraatz – Tourism for Future

Das letzte Video der Serie „Tourism for Future“ gibt einen Einblick hinter die Kulissen vom Gutshof Kraatz, Partnerbetrieb des Naturparks Uckermärkische Seen in Nordwestuckermark. 

Edda Müller und Florian Profitlich sind Zuzügler aus der Stadt und Quereinsteiger. Sie haben einen alten Gutshof wieder zum Leben erweckt und ihr eigenes quasi einmal auf den Kopf gestellt. Eine Kelterei, die Weinschänke und zwei Ferienwohnungen sind über die Jahre auf dem Gutshof Kraatz entstanden. 

Müller und Profitlich produzieren hochwertige Obstweine und -säfte. Sie wirtschaften getreu dem Motto: Schutz durch Nutzung. Geschützt werden dabei die Kulturlandschaft der Uckermark mit ihren Streuobstwiesen und die genetische Vielfalt der alten Sorten. Doch die Klimaveränderungen machen den Bäumen zu schaffen. Wassermangel und Spätfröste gefährden die Ernte. Profitlich setzt auf Vielfalt im Sortiment. Für die Produkte werden mittlerweile nicht nur 30 alte Apfelsorten, sondern auch Pflaumen, Birnen und Quitten verarbeitet. 

Edda Müller bringt im Restaurant „Weinschänke“ den Wein an den Mann – oder die Frau. Dazu eine wechselnde Speisekarte, die vorwiegend regionale, saisonale und Bio-Produkte enthält. Im Gespräch erklärt sie, wo die Regionalität an Grenzen stößt und warum gute Produkte ihren Preis wert sind. 

Mit seinem Konzept ist der Gutshof Kraatz Partner von Slow Food Deutschland. 2013 wurde er zudem mit dem Klimasonderpreis und 2016 mit dem Tourismuspreis des Uckermärkischen Tourismusverbandes ausgezeichnet. 

Die tmu GmbH hat in 2020 insgesamt 12 Tourismusunternehmen in der Uckermark vorgestellt, um interessierten Bürgern, anderen Anbietern und politischen Entscheidungsträgern einen Einblick in die Unternehmensphilosophie, die vorhandenen Angebote und die Ansätze für einen zukunftsfähigen Tourismus zu geben. Was hat Ihnen gefallen? Worüber möchten Sie mehr erfahren? Was wurde noch nicht beleuchtet, hinterfragt, gezeigt? Möchten Sie noch weitere Anbieter sehen oder lieber bestimmte Themen vertiefen? Interessiert Sie, ob auch andere Unternehmer wie der Bäcker oder Handwerker vom Tourismus profitieren? Schreiben Sie Ihre Anregungen per E-Mail an info@tourismus-uckermark.de Die Ideen fließen in eine neue Videoserie für 2021 ein. 

Quittengelee selber herstellen

Die Quitten haben wir schon vor drei bis vier Wochen von den Bäumen geerntet. Der Ertrag war in diesem Jahr sehr gut. Die reifen Quitten duften schön süßlich und fruchtig. Da bekommt man richtig Lust Quittengelee einzukochen. Und so wirds gemacht:

Als erstes müssen die Quitten geputzt werden. Am einfachsten geht das mit einer Gemüsebürste und Wasser. Wer seinen Saft für das Gelee mit einem Entsafter zieht, der sollte den gesamten Flaum der Quitten entfernen, dann kann die Schale beim entsaften dran bleiben. Das Kerngehäuse und die Blüte solltet ihr trotzdem entfernen.

Wir haben den Saft per Einkochen gewonnen. Hierzu haben wir rund 1 – 1,5 Kilo Quitten geschält, das Kerngehäuse entfernt und grob in Stück geschnitten. Die Quitten haben wir dann mit ca. 1,2 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht und anschließend ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Den gewonnen Sud haben wir dann durch ein Sieb und ein Baumwolltuch passiert. Übrig bleiben rund 800 ml Quittensaft zur weiteren Verwendung.

Für ein Gelee benötigt man 750 ml abgekühlten Fruchtsaft und z. B. 500 Gramm Gelierzucker 2:1. Beides wird vermengt, unter Rühren zum Kochen gebracht und 4 Minuten köcheln gelassen. Dann die Gelierprobe durchführen und heiß in sterile Schraubgläser abfüllen. Fertig!

Tipp: Sollte der Saft nicht ausreichend sein, könnt ihr auch gern mit Apfelsaft oder anderen Fruchtsäften auffüllen. Ebenso kann man Ingwer oder Zitrone mit dazugeben.

Liesje Trecking – Tourism for Future

Liesje Trecking

In unserer Serie „Tourism for Future“ stellen wir nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen in der Uckermark vor. In der letzten Folge waren wir mit flusslandschaft reisen auf Kanutour im Nationalpark Unteres Odertal. In der Folge für November haben wir auch ein besondere Art der Fortbewegung gewählt und sind in den Planwagen gewechselt zu Liesje Trecking.

Wer im Sommer im Gerswalder Raum unterwegs ist, hat sie sicher schon einmal gesehen, die Planwagen von Liesje Trecking. Stämmige Kaltblutpferde ziehen die rustikalen Fuhrwerke gemächlich die Dorfstraßen und Feldwege entlang. Kutscher kann jeder werden, der sich auf Minimalismus, Natur und das Tempo von 1 PS einlässt.

Nadin Halser ist die Gründerin von Liesje Trecking und stand der tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH für ein ausführliches Gespräch an ihrem Stützpunkt in Friedenfelde zur Verfügung. 2016 hat sie das Planwagengeschäft übernommen, in dem sie vorher schon viele Jahre gearbeitet hatte. Seitdem ist viel passiert: Zu den Planwagenfahrten sind die Tageskutschfahrten und das Pferdwandern hinzugekommen. Seit kurzem können Gäste in einfach aber funktional eingerichteten Unterkünften auf dem Platz in Friedenfelde übernachten. Dort erwarten sie dann auch eine Komposttrenntoilette, die ganz ohne Wasser funktioniert, das Nimm-mich-Regal, in dem Lebensmittel die übrig bleiben, untereinander getauscht werden können sowie Bio-Grillfleisch aus der Uckermark. Für den Vorzeigecharakter im Bereich Regionalität und Nachhaltigkeit erhielt Liesje Trecking 2018 den Uckermärkischen Tourismuspreis. Aber auch für Nadin Halser war 2020 anders als die Jahre davor. „Das Corona-Jahr war Fluch und Segen zugleich,“ sagt sie, „das Geld aus der Vorsaison und jetzt aus der Nachsaison fehlt. Aber durch den Urlaub im eigenen Land sind auch viele Erstbesucher in die Uckermark gekommen. Die Anzahl der Tageskutschfahrten hat sich beispielsweise verdreifacht.“

flusslandschaft reisen – Tourism for Future

In unserer Serie „Tourism for Future“ stellen wir nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen in der Uckermark vor. In dieser Folge stellen wir euch flusslandschaft reisen vor. Das Ein-Frau-Unternehmen von Frauke Bennett bietet u.a. geführte Kanutouren im Nationalpark Unteres Odertal und im angrenzenden polnischen Landschaftsschutzgebiet an.

Das Untere Odertal ist der einzige Flussauen-Nationalpark Deutschlands und zählt zu den artenreichsten Lebensräumen. Zu entdecken gibt es jede Menge: Schwimmfarn, Süßwasserkorallen, schwimmende Ringelnattern, Flussperlmuscheln. Auf den Kanutouren werden aktuelle Themen wie Klimawandel, Gewässer- und Moorschutz in einer Flussaue anschaulich gezeigt und mit den Teilnehmern auch diskutiert.

Frauke Bennett profitiert von der Natur und dem Naturschutz und macht es zu ihrem Geschäftsmodell. „Ohne den Nationalpark gäbe es flusslandschaft reisen so sicher nicht“, sagt sie ganz klar. Damit das so bleibt und ihr Konzept auch langfristig aufgeht, übernimmt sie selbst Verantwortung: angefangen bei den Kanus, die regelmäßig gepflegt und auch selbst repariert werden, Paddel aus Holz statt aus Plastik, fortlaufende Anpassung der Routenführung um sensible Bereiche wie z.B. Vogelbrut zu umfahren. Den Gästen empfiehlt sie die Anreise mit Bahn und Rad. Nur das Dieselfahrzeug für den Kanutransport soll in Zukunft durch eine umweltfreundlichere Variante ersetzt werden. Schritt für Schritt nachhaltiger werden, ist auch hier das Motto.

Treffen der Akteure Offene Gärten Uckermark [Gastbeitrag]

Trotz widriger Umstände (Corona) kam es zu einem Treffen im Garten der Familie Graumann in Damitzow – natürlich unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Wir waren nicht so zahlreich erschienen. Aber die, die da waren, zeigten viel Interesse an dem Garten und der Geschichte des Hauses. Herr Graumann hieß alle in seinem Garten in Damitzow herzlich willkommen.

Damitzow ist ein Ortsteil von Tantow. Auf einer Größe von über 3.000m² gärtnert die Familie. Mit viel Enthusiasmus erklärte Herr Graumann uns sein Vorhaben. Viel Mühe steckte bereits in dem Erreichten. Wir alle wissen, wie schwer es ist, Flächen zu kultivieren und allem ein Gesicht zu geben, das auch den Besuchern und einem selbst gefällt. Zu diesem Gartenobjekt gehört auch noch eine alte Pferdehalle, hier gab es auch viel zu sehen.

Bei einer Kaffeerunde erzählte Herr Graumann viel über die Geschichte des Landhauses Damitzow. Sein Bemühen ist darauf gerichtet, für die Gegend einen geselligen Kulturtreff zu gestalten. Viel Arbeit und Mühe liegt schon hinter ihm, aber viel bestimmt auch noch vor ihm. Besonders wirkten seine zahlreichen Topfpflanzen, die er auf einer breit ausladenden Fläche gut in Szene gesetzt hatte. Versucht wurden alte Gartenstrukturen wieder zum Leben zu erwecken, dies ist auch an einigen Stellen sehr gut zu erkennen.  Leider fing es bei unserem Gartenrundgang zu regnen an. So mussten wir ihn dann auch etwas kürzer halten.

Ein sehr schön gelegener See grenzt an dieses Grundstück. Bestimmt ist es bei sommerlichem Wetter hier sehr idyllisch. Herr Graumann beschrieb auch den Kampf, denn er mit den Bibern hat. So possierlich diese Bewohner auch sind, er muss sie aber von seinem Grundstück fernhalten, sonst richten sie zu viel Schaden an.

Bei unserem Treffen legten wir auch die neuen Termine für 2022 fest. Wir haben uns gemeinschaftlich für den 28./29.05.2022 und den 17./18.09.2022 entschieden.

Wir unterhielten uns auch untereinander zu den verschiedensten Fragen der Gartenkultur. Es ist ein Thema was uns schon über viele Jahre alle beschäftigt. Im Sinne aller, hoffen wir auf ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2021 zu unserem Jubiläumsjahr „10 Jahre Offene Gärten in der Uckermark“!

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