Tag der Streuobstwiese

Streuobstwiese in der Uckermark

Erstmals wird am Freitag, den 30. April europaweit der „Tag der Streuobstwiese“ stattfinden. Mit diesem Tag und vielfältigen Aktionen in ganz Europa, soll so auf die Bedeutung von Streuobstwiesen für die Gesellschaft und für die Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam gemacht werden. In Zukunft soll der „Tag der Streuobstwiese“ jeweils am letzten Freitag im April seinen Platz im Kalender finden. Um diese Jahreszeit stehen in vielen bedeutsamen Streuobst-Regionen Europas wie in der Bretagne und Normandie, in Luxemburg und in Schwaben, in der Schweiz, Österreich und in Slowenien die Obstbäume in voller Blüte.

Streuobstwiese


Streuobstwiesen sind ein Ort der Biodiversität, der Obstvielfalt, der Erwerbsgrundlage, des Genusses und der Erholung. Daher wurden sie im März in Deutschland in die deutsche Liste des „Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen. Allein in den hochstämmigen Streuobstwiesen Deutschlands leben laut NABU-Bundesfachausschuss Streuobst weit über 5.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sowie rund 6.000 Obstsorten, darunter viele alte, die im Supermarkt nicht zu finden sind.

Streuobstwiesen in der Uckermark

Auch bei uns in der Uckermark gibt es noch Streuobstwiesen und wir alle sollten dazu beitragen, das sie erhalten bleiben. Welche leckeren und fast vergessene Köstlichkeiten auf Streuobstwiesen wachsen, davon könnt ihr euch selbst überzeugen. Entweder einfach mal probieren bei der nächsten Wanderung oder Fahrradtour, oder bei Anbietern wie dem Gutshof Kraatz. Sie produzieren in der Uckermark köstliche Säfte, Weine und Seccos aus alten Sorten, die man im Hofladen und im Restaurant „Weinschänke Gutshof Kraatz“ probieren kann.

Gutshof Kraatz

Anbieterdaten:

Gutshof Kraatz
Inh. Florian Profitlich und Edda Müller
Schloßstraße 7 OT Kraatz
17291 Nordwestuckermark
Tel.: 039859 – 63976
www.gutshof-kraatz.de

Treffen der Teilnehmer an der Aktion „Offene Gärten in der Uckermark 2019“ [Gastbeitrag]

Nach fast einem Jahr war es wieder soweit. Wir leidenschaftlichen Gärtner trafen uns am Sonnabend, dem 27.07.2019 im Garten Nr. 28 bei Heidemarie Meier und Uwe Zeise in Schmiedeberg. Mit 18 Besuchern waren wir doch eine größere Runde, die sich viel zu erzählen hatten. Auch das Kaffeetrinken kam nicht zu kurz. Jeder hatte etwas mitgebracht, so dass wir es uns gut gehen lassen konnten. Unter Gleichgesinnten lässt es sich gut schwatzen. Es gab so viel Gesprächsstoff, so dass nicht nur das leidige Thema, die Trockenheit in unserer Region, im Mittelpunkt stehen musste. Denn darunter leiden ja alle. Die paar gemeinsamen Stunden wollten wir uns damit nicht noch verderben. Das ist bei den „Offenen Gartentagen“ ein Dauerthema.

 Der Garten von Frau Meyer wurde durch Sie umfangreich erklärt. Warum für Gemüse nicht der richtige Standort und die nicht richtigen Bedingungen sind, ihre große Vielfalt von verschiedenen Pfirsichbäumen und Sauerkirschbäumen konnten bestaunt werden. Das hübsche Holzhaus, geschichtlich erklärt. So etwas gehört zu einer Führung in den Gärten oft mit dazu.

Diese Tradition uns einmal im Sommer zu treffen, nachdem der 1. Termin „Offener Garten“ war, pflegen wir nun schon das 6. Jahr. Auch kleine Pflänzchen zum Mitnehmen werden angeboten, für die, die diese Pflanze in ihrem Repertoire noch nicht haben. So kann das dann jeder für sich entscheiden, ob er etwas mitnimmt oder nicht.

Der Besuch im Garten von Frau Ilona Pahl in Kummerow wird 2020 ( Nummer 32 in unserem Flyer) unser Ziel sein. Dort werden wir uns wieder treffen. Dann haben wir einen Herbst, einen Winter und ein Frühjahr mit Sommer hinter uns und sind hoffentlich alle noch dabei. Vielleicht ist auch der eine oder andere zu uns gestoßen und erlebt diese Bereicherung, wenn fremde Besucher in den Garten kommen und diesen wunder schön finden, mit.        

Gastbeitrag von:

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
✆ +49 39852 3699
rueklaus@t-online.de