NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle – Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Für den Juli haben wir die Blumberger Mühle besucht. Das NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle ist das Hauptinformationszentrum für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und seine Umgebung.

Nach den anfänglichen Meinungen, ob ein Besucherzentrum auf der grünen Wiese funktionieren kann, zeigen die Verantwortlichen, die Stadt Angermünde und die Gästezahlen ganz klar, dass die Blumberger Mühle mit seinen Angeboten zur Stadt und der Region gehört.

Das Infozentrum hat sich zu einem strategisch guten und beliebten Ausgangspunkt für die Reiseregion entwickelt. Durchgängige Öffnungszeiten, wechselnde Ausstellungen und attraktive Veranstaltungsformate ziehen immer mehr Besucher nach Angermünde und in das Besucherzentrum. Hier wird auf sehr anschauliche Weise und mit vielen thematischen Schwerpunkten die Arbeit und Funktion von Naturschutz gezeigt und gelebt. Das riesige Freigelände, spannende Angebote für Groß und Klein und auch das gastronomische Angebot machen den Ausflug dorthin zu einem erlebnisreichen Tag für die ganze Familie. Dass Nachhaltigkeit von Gästen ganz bewusst nachgefragt wird, unterstreicht auch Elisa Bethker Pressesprecherin der Blumberger Mühle. Unsere Angebote richten sich nach aktuellen Themen und Fragestellungen, aber natürlich wollen wir auch unsere Gäste sensibilisieren und ihnen etwas für zu Hause mitgeben. Das Unternehmensleitbild mit der Überschrift „Einsichten in ökologische, ökonomische und soziokulturelle Systeme vermitteln“ unterstreicht die Arbeit der Blumberger Mühle.

Treffen der Akteure „Offene Gärten in der Uckermark“ [Gastbeitrag]

Traditionsgemäß trafen wir uns am 11.07.2020 um 15:00 Uhr in einem Garten unseres Mitgliedes.

Dieses Mal war es bei Frau Engler im Bibel- und Klostergarten in Serwest. Die Fahrt dorthin war sehr abenteuerlich, denn leider gab es eine Baustelle, die umfahren werden musste und dadurch für Auto und Fahrer eine Herausforderung war. Aber die freundliche Begrüßung durch Frau Engler ließ alles vergessen. Sie hatte schöne kleine Kaffeetische in Ihrem Kaffee mit viel Liebe eingedeckt.  Wir tranken aus Sammeltassen den Kaffee und ließen uns den Kuchen, den einige von uns mitgebracht hatten, gut schmecken. Schon kamen die intensiven Gespräche zu den Gärten in Gange. Jeder hatte bei den offenen Gartentagen zu Zeiten von Corona andere Erfahrungen gemacht und diese wurden intensiv ausgetauscht. Die Anwesenden waren alle der Meinung, dass die Besucher endlich froh waren in die Natur gehen zu können und das auch sehr zahlreich genutzt haben. Alle sprachen von rücksichtsvollen und disziplinierten Gästen.

Wir waren auch sehr froh, dass es in der letzten Zeit öfter mal einen kleinen oder größeren Regenguss gegeben hatte. Es spielte auch immer die Literanzahl in den Gesprächen eine Rolle. Noch so einen trockenen Sommer wie die letzten 2 Jahre, wäre für uns nicht gut, darüber waren wir uns alle einig.

Dann führte uns Frau Engler durch ihr Reich. Sie kannte jeder Pflanze, so genau und wusste, wo der Bezug in der Bibel zu dieser hergestellt wurde. Es war schon verblüffend, denn sich lateinische Bezeichnungen zu merken, ist schon eine Herausforderung. Aber noch die Bibelstellen und die kirchlichen Hintergründe so genau zu kennen, war schon sehr speziell. Der Garten hat auch noch eine besondere Lage, da man weit in die Landschaft hineinsehen konnte. Das war etwas ganz Einmaliges.

Für die Kräuterfreunde unter uns, gab es auch die Möglichkeit einen besonderen Salbei noch mitzunehmen. Das ist natürlich bei diesen Gartentreffen auch immer noch ein Sahnehäubchen oben drauf, eine besondere Pflanze zu ergattern.

Wir verabreden uns bei diesen Treffen immer gleich, wer im nächsten Jahr, also 2021, der neue Gastgeber für diese sommerliche Runde ist. Es wird der Internet- Rosengarten am Pfarrhaus in Hetzdorf sein. Der Termin wird allen rechtzeitig bekannt gegeben. Die Einladungen werden dann immer dankenswerter Weise durch Frau Lampe von der tmu in die Runde geschickt. Wenn wir uns im nächsten Jahr wieder treffen, dann hoffen wir alle, dass es durch Corona keine Einschränkungen mehr geben wird, und wir alle uns gesund und munter wiedersehen.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
✆ +49 39852 3699
rueklaus@t-online.de

Erdbeerzeit

Erdbeeren aus der Uckermark

Sommer ist Erdbeerzeit. Die roten Früchtchen sind wahre Alleskönner oder „Mit-sich-Macher“! Frisch und besonders vorsichtig im eigenen Garten, auf dem Balkon oder auf einem Selbst-Pflücker-Hof geerntet kann man die Erbeere direkt wegnaschen oder süße Köstlichkeiten daraus zubereiten. Der Kreativität und dem Geschmack sind dabei keine Grenzen gesetzt. Als fruchtige Erfrischung in der Erdbeerbowle oder herzhaftes Chutney zum Grillen mit der ganzen Familie, als Krönung für den Sonntagskuchen mit Freunden und natürlich um sich den Geschmack des Sommers zu verlängern eingekocht als leckere Marmelade nach einem alten Familienrezept von Oma.

Je nach Region und Witterungslage blühen Erdbeeren von April bis Mai. Entsprechend können in milden Regionen die ersten Erdbeeren ab Mai geerntet werden. Die Erdbeersaison endet spätestens Anfang August.

Tipp: Erdbeeren Pflücken

Erdbeerhof Stegemannshof, Landwirt Christian Bernhard, Stegemannshof 4, 17291 Prenzlau, Tel.: 03984 – 804263, täglich von 8-18 Uhr auch Sonntags, Preise selbstgepflückte Erdbeeren: 1-5 kg 3,50 EUR/kg | 5-10 kg 3,30 EUR/kg | Über 10 kg 3,- EUR/kg

Repezt Marmelade

  • Früchte waschen, entstielen und kleinschneiden oder pürieren, nach Geschmack
  • 2 kg Früchte auf 1 kg Gelierzucker 2:1
  • Masse in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen und 4 Minuten sprudelnd weiterkochen.
  • Gelierprobe durchführen – dazu 1 EL Marmelade auf einen kleinen Teller geben und schauen ob es fest wird, ggfs. weiterkochen.
  • Wichtig: nicht länger als 8 Minuten kochen!
  • Randvoll in ausgekochte Gläser füllen und fest verschließen. Plopp 😉

Rezept Tortenboden

  • 3 Eier
  • 6 EL Zucker
  • 6 EL Mehl
  • 6 EL Öl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • Butter für die Form
  • ca. 15 Minuten im Backofen 150 Grad Umluft
  • Abkühlen lassen und mit den frischen Erdbeeren und vielleicht noch mit einem Joghurt oder Puddingcreme belegen

Tipp: Wenn man nicht genug Erdbeeren zusammenbekommt, kann man diese auch mit anderem Obst mischen und somit seine eigenen Sommerkreationen entwickeln…

Viel Spaß beim Nachmachen! Schickt uns auch gern eure Rezepte und Bilder an:

Treibholz Lychen – Tourism for Future

Treibholz Lychen - Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Zuletzt stellten wir im April das Unternehmen Alte Schule Stegelitz vor und für den Mai haben wir ein Interview mit dem Naturcampingpark Rehberge geführt. Jetzt im Juni besuchten wir die Firma Treibholz Lychen. Marcus Thum, Inhaber der Firma Treibholz, wirkt äußerlich ruhig und besonnen, aber die aktuelle Situation lässt auch ihn nicht kalt. Das Gruppengeschäft ist quasi zum Erliegen gekommen. 2/3 seiner Umsätze generiert er daraus. Das Musikfloß kann in diesem Jahr nicht stattfinden, immerhin 13 Konzerte, die ersatzlos wegfallen. „Unabhängig von den Umsätzen, das geht einem selbst sehr nahe. Die zwischenmenschliche Ebene ist schon schmerzlich.“, sagt er betroffen.

1998 hat Marcus Thum das kleine Unternehmen gegründet. Treibholz bietet Kanuverleih, öffentliche und private Floßfahrten sowie das Musikfloß und beschäftigt heute drei feste Mitarbeiter. Daneben arbeitet Marcus Thum mit einer Reihe freier Mitarbeiter zusammen. Das macht die unverwechselbare Atmosphäre aus, wie er sagt. Das merken auch die Gäste.

Treibholz hat eine besondere Tradition von Lychen aufgegriffen. Die historische Flößerei ist seit etwa 1720 hier nachgewiesen. Sie diente in der ursprünglichen Form dem Bauholztransport, vor allem Kiefernholz, bis nach Berlin und Hamburg. Die Flößerei war wichtiger Erwerbszweig und Arbeitgeber in der Region. Mit der zunehmenden Verlagerung des Transports auf die Straße, verlor die Flößerei an Bedeutung. Das letzte Floß legte 1975 in Lychen ab. 1997 wurde das erste Gästefloß in Lychen eingeweiht und das Floßfahren eher ein romantisches Freizeiterlebnis. Seit 2008 darf sich Lychen offiziell „Flößerstadt“ nennen. Die Stadt liegt immerhin zwischen sieben Seen inmitten des Naturparks Uckermärkische Seen. Seit 1996 ist Lychen zudem staatlich anerkannter Erholungsort. Wassersport wie Kanufahren, Stand up Paddling, Angeln und Bootstouren sowie Aktivitäten rund um das Wasser wie Radfahren und Wandern entlang der Seen stehen hoch im Kurs.

Nach mittlerweile über 20 Jahren im Geschäft, betont Marcus Thum, wie wichtig gut funktionierende Netzwerke und verlässliche Partner im ländlichen Raum sind: „Die kann man nicht einfach austauschen, weil er mir nicht passt.“ Sein Geschäft läuft auf und mit dem Wasser. Doch der Wassermangel in der Landschaft und die sinkenden Wasserstände in den Seen nach den letzten zwei trockenen Sommern sind deutlich sichtbar. Das Kanufahren in einem der schönsten Reviere Norddeutschlands wird zunehmend schwieriger. Er wünscht sich „Viel, viel Regen!“ Für einen Touristiker eher ungewöhnlich.

Das Wetter und die Stimmung zu den offenen Gärten passten zusammen! [Gastbeitrag]

Was war das für ein Wochenende am 13./14.06.2020. Wir hatten unseren Garten wieder mal geöffnet. Kurz nach 10:00Uhr kamen die ersten Besucher. Alle ein wenig vorsichtig, denn die Corona Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Aber unser Garten ist groß genug, so dass man sich gut aus dem Weg gehen konnte. Nach diesen Hinweisen von uns, waren auch alle sehr einsichtig.

Es lag aber so eine Gewitterschwüle den ganzen Tag in der Luft. Endlich kam dann am Nachmittag der schon lange ersehnte Regen. Die Besucher nahmen diesen mit Gelassenheit hin und freuten sich mit uns über einige Liter, die dem Boden mit den Pflanzen guttaten. Danach hatten wir noch die Öffnungszeiten ausgedehnt.

Päonie

Die Besucher freuten sich über die noch blühenden Pfingstrosen, die Rosen, die jetzt immer mehr in Blüte kommen, die seltenen Baumarten, fragten wie wir die Wasserversorgung geregelt haben, wo das Biotop geblieben ist, die wunderschöne rote Mohnkante usw. Viele Besucher sind „Wiederholungstäter“. Sie kommen zu verschiedenen Jahreszeiten oder in bestimmten Jahresabständen zu uns. Erkennen dann auch genau, was sich verändert hat. Lesen auch hier im Blog und sind dadurch sehr gut informiert.

Päonie

Einige haben sich auch eine Reiseroute über die Tage zusammengestellt. So bringen es manche, sage und schreibe, auf bis zu 10 Gärten an 2 Tagen. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein!

Am Sonntag war die Luft schön rein und es hatte sich abgeregnet. Die Besucher kamen mit Fahrrädern, Cabriolets, zu Fuß und natürlich mit den Autos. Es war ein reges Treiben. Die Uckermark und ihre verschiedenen Landschaftsformationen lösten viel Freude aus. Da auch Frau Munser in unserem Ort geöffnet hatte, war es zum Verweilen besonders schön. Mehrere Gärten in einem Ort erspart Wege und zeigt, wie Gärten doch verschieden sein können, sowie es die Menschen auch sind.

Wir werden auch in den Sommermonaten Juli und August wieder öffnen. Genau am 18./19.07.und 15./16.08.2020 jeweils von 10:00- 18:00 Uhr.

Bis dahin haben wir auch noch einige Vorhaben, die wir noch erledigen wollen.

Mohn

Abgesehen von dem Wässern der Pflanzen, falls uns wenig Regen zusteht, der 1. Schnitt auf unser Frühjahrsblüherwiese, von dem roten Mohn die Samen ernten, Buchs und Hecken schneiden usw.

Ein Gärtner hat immer und zu allen Tageszeiten zu tun!!!

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
✆ +49 39852 3699
rueklaus@t-online.de

Holunderblütensirup

selbstgemacht, saisonal & lecker

Gerade wird man quasi überall am Wegesrand oder sogar im eigenen Garten von dem besonderen Duft der Holunderblüten verwöhnt. An geschützen Standorten und ohne viel Verkehr lohnt es sich ein paar der Blüten vorsichtig zu pflücken z.B. um sich seinen eigenen Holunderblütensirup herzustellen. Dazu den oberen Blütenstand, die Dolgen behutsam abschneiden und am besten in einem Korb für den Transport ablegen. Mit ca. 20 – 30 Blüten kann man sich ganz einfach zu hause den leckeren Sirup herstellen. Um kleine Insekten oder lose und trockenen Blütenreste zu entfernen, empfiehlt sich ein Sieb oder Netz zum lockeren Ausschütteln oder Lagerung über Nacht. Zur Vorbereitung für den aromatischen Sirup muss ein Sud zubereitet werden. Hierzu 1 Liter Wasser, 1 kg normalen Haushaltszucker und 2 in Scheiben geschnittene Bio-Zitronen kurz aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den heiße Zuckersud über die gereinigten Blütendolden gießen und für 2 bis 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend muss der Sud durch ein Baumwolltuch gefiltert und abgegossen werden. Der Sirup kann nun in kleine Glasflaschen abgefüllt werden. Fest verschlossen und am besten an einem kühlen und lichtgeschützen Standort lagern. Nach Lust und Laune und natürlich nach Anlass den Sirup mit kaltem Wasser oder zur Verfeinerung für die hausgemachten Cocktails verwenden.

Anleitung:

  • 25 Holunderblütendolden sammeln
  • gut ausschütteln oder über Nacht in einem Sieb oder Netz lagern, sodass sich lose Blüten oder kleine Kriechtiere entfernen
  • Sud aus 1 Liter Wasser, 1 kg Zucker und Zitronenscheiben von 2 Zitronen aufkochen
  • über die Dolden geben und 2-3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen
  • dann durch ein Tuch filtern und in Flaschen abfüllen

Tipp: Hübsch verpackt, ist der leckere Sirup auch eine tolle Geschenkidee im Sommer!

Naturcampingpark Rehberge – Tourism for Future

Tourism for Future - Naturcampingpark Rehberge

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Im Januar startete die Kampagne mit dem Feriendorf Groß Väter See, im Februar haben wir einen Blick hinter die Kulissen des Campingplatzes am Dreetzsee im Boitzenburger Land geworfen. Im März ging es in den kleinen Ort Dreesch mit dem Unternehmen Dreesch7 weiter und im April stellten wir das Unternehmen Alte Schule Stegelitz vor. Für den Mai haben wir ein Interview mit dem Naturcampingpark Rehberge geführt. Der Naturcampingpark Rehberge liegt direkt am Wurlsee etwas außerhalb von Lychen. Die Gäste schätzen die Natur, die Ruhe und die Klarheit des Sees.

Marina Braatz hat 2007 den Campingplatz von ihren Eltern übernommen und führt ihn jetzt mit ihrer Frau Linda Blacha. Sie verrät in dem neuen Beitrag der Video-Serie „Tourism for Future“ ihre Unternehmensphilosophie und ob sich eine nachhaltige Unternehmensführung lohnt. Dass hier jede Menge Herzblut drinsteckt, merkt man sofort. Der Campingpark ist u.a. Partnerbetrieb des Naturparks Uckermärkische Seen und Mitglied im Eco-Camping-Netzwerk. Neben den klassischen Stellplätzen für Zelte und Caravans gibt es verschiedene feste Unterkünfte in Holzbauweise – wie Glamping-Pod, Tiny House und Wohnwagen. Darüber hinaus stehen den Gästen ein Sandbadestrand am Wurlsee, die Leihbibliothek, Wlan, der große Spielplatz und verschiedene Sportmöglichkeiten (Tischtennis, Volleyball und Fußball) zur Verfügung.

10 Jahre Offene Gärten Uckermark [Gastbeitrag]

Wir können dieses Jahr auf 10 Jahre „Offene Gärten“ zurückblicken. Wir, das sind mein Mann und ich. Mein Mann, der alle meine Pläne, in Taten umsetzt. Klein haben wir 2010 mit der Teilnehme an dieser Aktion begonnen. Wenn man sich die großen Flächen unseres Areals ansieht und die zaghaften Versuche, sie so zu gestalten, dass sie ein einheitliches Bild ergeben, dann hat die Natur ein harmonisches Gesamtbild durch ihr Wachstum entstehen lassen. Viele Hunderte von Menschen, sei es Reisegruppen aus dem In- und Ausland, Privatpersonen, Fernsehsender, Rundfunkstationen, Zeitungsjournalisten usw. haben uns besucht. Ihre Eindrücke geschildert und uns auch zu neuen Plänen herausgefordert. Es war ein Geben und Nehmen, wie man so schön sagt.

Jedes Jahr im Winter, geht das Planen aufs Neue los. Unser erster Termin ist im Januar. Er ist für uns was ganz Besonderes. Wenig Besucher, aber ganz intensiv. Wenn wir ihnen zeigen, was man als Gärtner pflanzen muss, damit im Winter nicht alles kahl ist, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „Eine Spurenlese in großer Vielfalt“, dann kommt oft das AHA- Erlebnis. Ihnen die besonderen Baumrinden, die Pflanzen, die im Winter, wenn dann Schnee und Raureif in der Natur ist, aufnehmen, die Gräser, die schöne Strukturen bieten, all das kann nur in diesem Monat gezeigt werden. Wir öffnen, dann auch im März unsere große Frühjahrsblüherwiese, die mit unzähligen Schneeglöckchen, Krokussen, Hasenglöckchen in weiß und blau, Tulpen, Narzissen usw. bestückt ist. Im Frühjahr lechzt das Auge nach dem Frühling und seinen bunten Farben. Da sind die Besucher immer zufrieden!

In unserem Garten, auf 12000m² kann man ausschweifend gärtnern. In viele Areale haben wir die Flächen eingeteilt. 50 verschiedene Baumsorten (Judasbäume weiß und rot, Eichenholzbaum, Götterbaum, Lebkuchenbaum, um nur einige zu nennen), aber auch Obstbäume vielfältige Sorten. 15 verschiedene Strauchsorten, wie Kornelkirsche, Deutzien, Buddleja usw. Viele Strauchpäonien-, Magnolien-, Hortensien-, Clematissorten usw.

Aus unserem Garten heraus machen wir phänologische Untersuchungen für den Deutschen Wetterdienst in Offenbach, die wir Online laufend dorthin melden. Das ist eine sehr interessante Tätigkeit, die ein laufendes Beschäftigen mit den Bäumen und Pflanzen und ihren vegetativen Stadien voraussetzt.

Auch das Beschäftigen mit den Kriterien zum Erreichen der Plakette „Natur im Garten“ hat bei uns in einigen Gartenbereichen zum Umdenken geführt. Die in aller Munde benannte „Nachhaltigkeit“ ist sehr lebenswert. Mein Mann, der dies schon immer gelebt hat, konnte auch mich mehr und mehr davon überzeugen, dass das nur der richtige Weg sein kann. Oft haben mich die Totholzhaufen, das späte Mähen in manchen Arealen u.v.m. gestört. Wenn man der Natur bei sich ein Zuhause geben will, ist es der einzige gangbare Weg.

Erwin und Regina Klaus
Landschaftsgarten Christianenhof
✆ +49 39852 3699
rueklaus@t-online.de

Rezeptideen aus aller Welt

Wenn ich nicht in die Welt kann, hole ich sie mir nach Hause!

„Wenn ich nicht in die Welt kann, hole ich sie mir nach Hause!“ So oder so ähnlich geht es doch gerade vielen von uns. Der erste Urlaub im Jahr oder die Osterferien mit der ganzen Familie,… . Daraus wurde in diesem Jahr ja erst mal nichts. Um die gemeinsame Zeit aber trotzdem durchzustehen haben wir ein paar unserer Lieblingsrezepte für euch zusammengestellt. Die Rezepte sollen euch zur Ideenfindung anregen und animieren mal wieder das alte Familienrezeptbuch rauszuholen. Die Zutaten habt ihr vielleicht noch zu hause oder nutzt die Hofläden, Wochen- oder Supermärkte in eurer Region.

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Alte Schule Stegelitz – Tourism for Future

Alte Schule Stegelitz - Tourism for Future

Jeden Monat stellen wir hier ein Tourismusunternehmen in der Uckermark in einem kleinen Filmbeitrag vor. Im Januar startete die Kampagne mit dem Feriendorf Groß Väter See und im Februar haben wir einen Blick hinter die Kulissen des Campingplatzes am Dreetzsee im Boitzenburger Land geworfen. Im März ging es in den kleinen Ort Dreesch mit dem Unternehmen Dreesch7. Nun im April stellen wir das Unternehmen Alte Schule Stegelitz vor. Die beiden Uckermark-Liebhaber, Andreas Winter und Monika Danz schätzen seit langem die Region vor allem die naturräumliche Ausstattung mit den vielen Seen, die „Unvollständigkeit“ und das damit noch Vorhandensein von Möglichkeiten zur Gestaltung.

Seit Januar 2018 betreiben die beiden selbsternannten „Stadtflüchtlinge“ die Alte Schule in Stegelitz. Dem etablierten Standort in Mitten der Uckermark, direkt am Radfernweg Berlin-Usedom versuchen die beiden Stück für Stück neues Leben einzuhauchen und auch ihre Visionen von Ganzheitlichkeit einzubringen. Die alte Bausubstanz des Haupthauses, das Gästehaus und der große Garten bilden die Entwicklungspotentiale auf dem Anwesen nahe der Kirche im Ort. Neben dem eigenen Engagement auf dem Hof zur behutsamen Rekonstruierung mit nachhaltigen und ökologischen Baustoffen hat das Einbringen in die Dorfgemeinschaft und konkretes Handeln in vielen Projekten für Andreas Winter hohe Priorität. Besondere Potentiale für die weitere Entwicklung der Region sieht er in der Vernetzung von Akteuren und einem neuen „Behörden-Verständnis“.